"Herrlich ehrlich": Verona Pooth plaudert in VOX-Show aus dem Nähkästchen

Das Pieps-Stimmen-Dream-Team Verona Pooth und Evelyn Burdecki drückte der Premiere einer neuen VOX-Familienshow den Stempel auf: "herrlich ehrlich" - das war's auf jeden Fall. Samt unterhaltsamer Sprüche der Stars.

Die Regeln der Show sind schnell erklärt: Zwei Elternpaare (hinten links und rechts; Mitte: Moderatorin Mirja Boes) samt Promi-Paten treten gegeneinander an. Wer weiß mehr über sein Kind? In Folge eins waren das Lilly (6) und Santino (7). Für jede richtige Antwort gibt es Kohle - insgesamt bis zu 10.000 Euro.
"Willkommen in einer seriösen Show auf einem seriösen Sender", begrüßte Moderatorin Mirja Boes die amtierende Dschungel-Königin Evelyn. Santino (rechts) bewies im folgenden Einspieler direkt das Gegenteil: "Ich glaub', du hast gefurzt!", erklärte der selbstbewusste Grundschüler, als Promi-Patin Verona (links) ihn in seinem Kinderzimmer besuchte.
Die nahm's locker: "Ich bin spezialisiert auf kleine Jungs, die sich für Checker halten." Und beantwortete die erste Frage auch sogleich richtig. Denn wer ein echter Checker ist, der hat natürlich auch schon mit sieben eine Freundin. Und die heißt - richtig, Verona - "Nue".
Konnte Evelyn (links), die bekanntlich manchmal Pech beim Denken hat, da nachziehen? Zumindest gab sich die Blondine alle Mühe und machte sich beim Hausbesuch bei Lilly Notizen. "Ich glaube, sie macht das, weil sie sich die Sachen nicht so gut merken kann", schlussfolgerte das Mädchen verständnisvoll.
"Ich habe mir in der Schule auch die Vokabeln aufgeschrieben und bin damit auf dem Kopfkissen eingeschlafen", erinnerte sich Evelyn (links) im Studio. Diese Methode klappte auch hier. Lilly will später einmal "Bauarbeiterchefin" werden, war ihre richtige Antwort auf die Quizfrage.
Und das wird Lilly sicherlich auch gelingen. Schließlich ist die Sechsjährige laut Burdecki "ein sehr süßes Mädchen, das einen großen Gehirn-IQ hat"!
Bei der nächsten Runde hatte die Queen des Dschungelcamps gewissermaßen Heimvorteil. Trauen sich die Kids, Vogelspinne Max mit Käfern zu füttern? Alle glaubten: ja! Apropos: Hat Evelyn eigentlich auch Käfer gegessen? Nein, erinnerte sie sich. Dafür aber einen lebenden Skorpion.
"Der hat ja einen Skorpion-Schwanz mit Gift drin. Davon kann man sterben", klärte sie das Publikum auf. "Aber ich hab' mir gedacht: 'Wir sind bei RTL. Da kann ich nicht sterben!'" Das Gesicht von Mirja Boes (Bild) sprach Bände: "Das würde ich jetzt nicht so laut sagen."
Mit ihrer Einschätzung zum Thema Raubtierfütterung lagen übrigens alle richtig, auch wenn sich Mirja und die Kleinen mit den armen Futter-Kakerlaken nicht gerade geschickt anstellten. Doch Vogelspinne Max hatte noch nicht frei. Die nächste Frage: Trauen sich die Kinder, den Achtbeiner anzufassen?
Lillys Mutter (links) geht mit Spinnen in der Regel anders vor: "Meistens nehm ich ein Zewa und zerquetsch die", gab sie zu. "Bei der Größe auch noch?", wollte Mirja wissen, während Verona entsetzt das tierfreundlichere Glas zum Einfangen vorschlug.
Die beste Methode kannte natürlich Evelyn (dritte von rechts): "Ich lass' die so lange im Spinnennetz hängen, bis die von alleine stirbt. Dann hab' ich nichts getan." Anfassen kam auch für Lilly und Santino nicht infrage, wie alle richtig vorhergesagt hatten. Selbst mit einem ganzen Teller Süßigkeiten ließen sie sich nicht bestechen.
Wobei Angst bei Santino natürlich nicht im Spiel war. Weit gefehlt: "Ich habe schon Mutterspinne und Vaterspinne in der Hand gehalten", erklärte der. "Jetzt hab' ich kein Bock." Feierabend für Max. Doch Santino drehte erst richtig auf.
Im nächsten Spiel erklärte der Siebenjährige - frisch einparfümiert -, dass eine Zahnbürste viel wichtiger sei als Parfüm (leider keine Punkte für sein Rate-Team). Denn: "Dann ist der Mundgeruch richtig gut." Eben.
Beim Spiel "Wer kennt die meisten Schimpfwörter?" sorgte er schließlich mit "F... deine Mutter!" für peinlich berührte Stimmung auf der Elternbank. Kinder erziehen ist eben nicht einfach. Das weiß auch Verona.
"Bei mir kann jeder denken, was er will, solange er macht, was ich sage", erklärte die Zweifach-Mama (Bild), die zu Hause auch liebevoll "El Commandante" genannt wird. Aber alle drei Jungs hätten Verständnis. "Auch der Große?", bohrte Boes nach. "Das ist der Schwererziehbare", gestand Verona.
Nach weiteren mehr oder weniger peinlichen Offenbarungen (Evelyns Mutter läuft ihr immer mit einer Radlerhose hinterher - für unter den Rock; Lilly sollte beim Bahnfahren auf Elternwunsch lügen: "Da mussten wir sagen, ich bin erst fünf.") sowie launigen Spielchen standen Santino und seine Familie als Finalisten fest. 3.500 Euro gab's für Team Lilly.
In einer letzten Runde konnten Santinos Eltern ihren Gewinn von 4.000 auf 8.000 Euro verdoppeln, indem sie errieten, für welches von drei Geschenken ihr Sohn sich entscheiden würde. Der ließ Rapper-Outfit und Lasagne-Flatrate links liegen und wählte zielsicher den Lamborghini (für 24 Stunden). Ein echter Checker eben!