• J.K. Rowling stand wegen angeblich transfeindlichen Aussagen immer wieder in der Kritik.
  • Deshalb wurde vermutet, dass sie im "Harry Potter"-Special zum 20. Jubiläum vielleicht gar nicht erwähnt wird.
  • Doch das ist nicht der Fall, wie nun bekannt wurde.

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J.K. Rowling wird in der "Harry Potter"-Reunion nicht völlig ignoriert werden. Die "Harry Potter"-Autorin findet im kommenden Special zum 20. Jubiläum der Filmreihe doch Platz. Die Schriftstellerin hatte mit ihrer Einstellung zu Transsexualität in den letzten Jahren immer wieder für Empörung gesorgt, sodass angenommen wurde, dass sie bei der Reunion gar nicht erwähnt wird.

Das ist nicht der Fall, wie der "Independent" nun berichtet, der bereits Teile des Specials sehen konnte. Demnach sprechen die Schauspieler Bonnie Wright, Daniel Radcliffe und Robbie Coltrane über "die Macht ihres Schreibens". Demnach gibt Radcliffe zu bedenken, wie vielen Menschen Rowling mit ihren Büchern einen Zugang zum Lesen gegeben hat.

Teile eines Interviews mit J.K. Rowling sind zu sehen

Außerdem zeigt das Special Teile eines Interviews von 2019, in dem Rowling darüber spricht, wie schwierig es war, den richtigen Schauspieler für Harry Potter zu finden: "Wir konnten keinen Harry finden! Wir konnten Harry einfach nicht finden und es wurde langsam merkwürdig und Panik kam auf", erzählt sie darin. Als Radcliffe dann vorsprach, sei sie emotional geworden und hätte Gott gedankt, dass sie ihn endlich gefunden hätte.

Bei dem mit Spannung erwarteten Wiedersehen treffen 20 Jahre nach der Erstausstrahlung des Franchise die Hauptdarsteller Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint auf zahlreiche Co-Stars und feiern den Film-Klassiker. Die Erschafferin von Harry Potter ist in diesen Runden allerdings nicht dabei.

Die beiden Specials "Harry Potter 20th Anniversary: Return to Hogwarts" und "Harry Potter: Hogwarts Tournament of Houses" sind weltweit ab 1. Januar – in Deutschland bei Sky und Sky Ticket – zu sehen.

Transfeindliche Aussagen sorgten für Kritik

Die Autorin hatte mit einigen Aussagen zum Thema Transsexualität immer wieder für Empörung gesorgt. Für ihre Einstellung erhielt sie sehr viel Kritik - auch von den Harry-Potter-Stars, die sich öffentlich von den für viele als transfeindlich empfundenen Aussagen distanzierten.

Unter anderem hatte Watson getwittert. "Ich möchte, dass meine transsexuellen Follower wissen, dass ich und viele andere Menschen rund um den Globus euch für das, was ihr seid, anerkennen, respektieren und lieben."  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Film-Erzfeinde: Emma Watson war in Tom Felton verliebt

In den "Harry Potter"-Filmen waren Hermine Granger und Draco Malfoy verfeindet. Nicht so im wahren Leben. Denn wie Hermine-Darstellerin Emma Watson jüngst erklärte, sei sie in Draco-Darsteller Tom Felton verliebt gewesen.