Kevin Bacon wird 60: Was Sie noch nicht über den Schauspieler wussten

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"Footloose", "Apollo 13", "Eine Frage der Ehre" oder "Flatliners": Kevin Bacons Liste an Erfolgsfilmen ist lang. Nun feiert der Schauspieler seinen 60. Geburtstag und denkt noch lange nicht ans Aufhören, neben weiteren Kinoprojekten ist er auch in Serien zu sehen, so zum Beispiel seit 2016 in "I Love Dick". Wir haben für Sie ein paar Fakten über Kevin Bacon gesammelt, die Sie vielleicht noch gar nicht über den Hollywood-Star wussten. © teleschau - der mediendienst GmbH

1978 feierte Kevin Bacon sein Leinwanddebüt in "Ich glaub, mich tritt ein Pferd". Sein großer Durchbruch folgte allerdings erst 1984 mit dem Tanzfilm "Footloose" (im Bild mit Lori Singer), der noch heute Kult ist.
Bereits seit 1995 spielt Bacon mit seinem älteren Bruder Michael in der gemeinsamen Band Bacon Brothers. Sie bedienen sich bei Rock, Country, Folk sowie Soul und machen stimmlich eine recht gute Figur. In Nordamerika sind die beiden einem größeren Publikum schon lange ein Begriff, in Europa hat es mit dem Durchbruch bisher noch nicht geklappt.
Seit 1988 ist Bacon mit Schauspiel-Kollegin Kyra Sedgwick ("The Closer") verheiratet. Als sie sich bei der TV-Produktion "Lemon Sky" kennengelernt haben, sei er ganz und gar nicht in einer guten Verfassung gewesen, erinnerte er sich Jahre später.
"Wir heirateten, unsere Kinder kamen zur Welt, und nur noch gute Dinge geschahen", sagt Bacon über seine Ehe. Im September 1988 gaben sich die beiden das Ja-Wort, bekamen 1989 Sohn Travis und 1992 Tochter Sosie, die inzwischen beide ebenfalls als Schauspieler tätig sind.
Mutter und Tochter spielten bereits gemeinsam in der Serie "The Closer" (läuft hierzulande bei VOX) Tante und Nichte: Sedgwick (r.) als Brenda Johnson und Sosie als ihre Nichte Charlie.
Bacon wurde 1995 vom Magazin "Empire" zu einem der 100 attraktivsten Stars der Filmgeschichte gewählt. Er belegte Platz 61.
Weil Bacon bereits in so vielen Filmen (hier in "Apollo 13" mit Tom Hanks (r) und Bill Paxton (li)) gespielt hat, vor allem in vielen mit großen Ensembles, wurde das Spiel der "Bacon-Zahl" erfunden.
Die "Bacon-Zahl" beschreibt die Länge der kürzesten Kette von Schauspielern, die in einem Film zusammen zu sehen waren, im Verhältnis zu Bacon. So hat er selbst die Zahl 0, jeder Star, der mit ihm in einem Film gespielt hat, eine 1 - wie seine "Flatliners"-Kollegen Kiefer Sutherland (li), Julia Roberts und Oliver Platt (r). Schauspieler, die mit einem Schauspieler der Zahl 1 zusammengearbeitet haben, aber nicht mit Bacon selbst, haben die Zahl 2.
Seit September 2003 nennt Bacon (hier in "X-Men: Erste Entscheidung" als Schurke Sebastian Shaw) einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame sein Eigen.
Übrigens war auch Bacons (hier in "Boston") 2005 verstorbener Vater eine Berühmtheit: Edmund Norwood Bacon war erfolgreicher Architekt und im November 1964 sogar auf dem Titel des "Time Magazine".
In Fernsehproduktionen, sagte er einmal, wolle er nie mehr spielen. Für Produktionen von Streaming-Anbietern gilt das offenbar nicht. Seit 2016 ist der US-Star in der Amazon-Serie "I Love Dick" zu sehen.
Obwohl Bacon einer der ganz großen Hollywood-Stars ist - in Hollywood oder Los Angeles hat er nie gewohnt. Mit seiner Familie lebt er in New York.
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