Staffelstart von "Kitchen Impossible": Das waren Tim Mälzers bisherige Gegner

Die beliebte VOX-Kochsendung "Kitchen Impossible" startet in eine neue Staffel. Darin trifft Tim Mälzer auf altbekannte Kollegen, tritt aber auch gegen neue Gesichter an. Diese Starköche waren bereits dabei. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Gleich in Staffel eins trat Mälzer gegen sechs hochkarätige Starköche an, darunter Michelin-Koch Juan Amador (3.v.l.). Die beiden schlossen eine Wette ab. Nachdem Mälzer mehr Punkte erreicht hatte als Amador, durfte der Gastgeber für zwei Wochen in die Wiener Wohnung seines Kontrahenten einziehen. Amador nahm es Mälzer nicht übel: Er war zwei Jahre später erneut zu sehen – allerdings als Gastjuror.
Gegen Roland Trettl, der einige Jahre bei "The Taste" in der Jury saß, ging Mälzer in der ersten Staffel ins Rennen. Auch für Mälzers Weihnachtsspezial besuchte Trettl "Kitchen Impossible".
Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Staffel stellte sich Christian Lohse dem Wettkampf. Doch der musste sich zweimal gegen den Gastgeber geschlagen geben. Selbst als Mälzer in Österreich Stierhoden zubereiten sollte, erfüllte er die Aufgabe mit Bravour. "Das sind nicht meine. Aber das tut weh", kommentierte er.
Außerdem nahm es Mälzer in Staffel eins mit der Schweizer Fernsehköchin Meta Hiltebrand auf – musste sich jedoch geschlagen geben.
Tim Raue ist seit 2015 regelmäßig bei "Kitchen Impossible" zu sehen. "Bei Raue liegt die größte Freude darin, ihn emotional und mit Psycho-Terror zu belasten", witzelte Tim Mälzer im Interview mit spot on news. Gleichzeitig sei jede Minute schwer, die man mit ihm in einem Raum verbringe. "Ich habe natürlich immer direkt das Bedürfnis, ihm auf die Schnauze zu hauen. Das lenkt von der Fokussierung auf das Gericht ab", sagte Mälzer.
Ihn besiegte Mälzer in Staffel eins: Alexander Herrmann. Der Starkoch mischt auch in der neuen Staffel in der "Best Friends"-Folge mit.
In Staffel zwei traf Mälzer erstmals auf Maria Groß, Deutschlands jüngste Sterneköchin. Mit ihr nahm es der Hamburger Gastronom in der darauffolgenden Staffel erneut auf. Die beiden schenkten sich nichts: Mälzer litt nach dem ersten Duell sogar unter einem Bandscheibenvorfall. Mit einem knappen Vorsprung konnte er seine Gegnerin beim zweiten Wettkampf in die Schranken weisen.
Holger Bodendorf nahm die Herausforderung ebenfalls an. Der Koch, der ein Michelin-Restaurant auf Sylt hat, musste sich jedoch knapp geschlagen geben. Mälzer legte sich ins Zeug und angelte in Norwegen eigenhändig einen Fisch, den er danach mit Bravour zubereitete.
In Staffel drei gesellten sich viele neue Gesichter zu "Kitchen Impossible". Gleich in der ersten Folge musste Mälzer eine Niederlage einstecken. Sein Gegner, der österreichische Koch Konstantin Filippou, brachte den Starkoch zum Verzweifeln. In Wien musste Mälzer zuerst "Bruckfleisch mit Wiener Schnecken und Strapaziknödeln" zubereiten. Danach sollte er in Griechenland Schafskäse herstellen – inklusive Milch melken. "Das ist einer der Momente, wo ich keine Lust mehr auf 'Kitchen Impossible' habe", sagte Mälzer frustriert.
Auch der deutsch-vietnamesische Koch The Duc Ngo machte dem Hamburger zu schaffen. Neben seinen Kochfähigkeiten stellte der Szenekoch auch den Look des Gastgebers infrage. So gab es für Mälzer zu Beginn der Sendung erst einmal ein hippes Umstyling. The Duc Ngo war auch in der darauffolgenden Staffel sowie im Weihnachtsspezial zu Gast.
Ein weiterer Kontrahent: der mehrfach ausgezeichnete Tohru Nakamura (r.). 2018 entwickelte sich zu Mälzers Pechsträhne, denn auch gegen Nakamura verlor er das Kochduell. Ein besonders kniffliges Gericht in Japan ließ den Gastgeber scheitern.
2018 kam es zu einem Meilenstein bei "Kitchen Impossible", als Tim Mälzer und sein Rivale Christian Bau ein Unentschieden erreichten. "Das fairste und beste Ergebnis, das man sich wünschen kann", schlussfolgerte Mälzer.
Staffel vier: Tim Mälzer legte seinen für ihn typischen Kampfgeist an den Tag – mit Erfolg: Gegen Starkoch Ali Güngörmüs setzte er sich durch.
Er holte Mälzer jedoch wieder von seinem hohen Ross: Der österreichische Koch Lukas Mraz begeisterte die Jury mit seinen Gerichten in Italien und Kolumbien. Doch für Mälzer nur eine kleine Niederlage auf seinem Siegeszug.
Ein weiterer Herausforderer war der saarländische 3-Sterne-Koch Klaus Erfort. In Peru, Bosnien, Frankreich und Italien zeigten er und Mälzer ihr Können. 2019 entpuppte sich jedoch als Pechsträhne für Mälzers Konkurrenz: Auch dieses Mal nahm der Gastgeber den Sieg mit nach Hause. Der letzte Gegner der vierten Staffel hatte es in sich …
Max Strohe gewann das finale Kochduell. Er und Mälzer lieferten sich dabei ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das wollte der 50 Jahre alte Fernsehkoch nicht auf sich sitzen lassen. In Staffel fünf kam es deshalb zum zweiten Duell: Erneut musste sich Mälzer geschlagen geben.
Mit Staffel fünf warteten neue Herausforderungen wie Gegner auf Mälzer. Darunter der deutsche Koch Peter Maria Schnurr, gegen den Mälzer gewann.
Eine enge Kiste: der Wettstreit zwischen dem Hamburger Starkoch und seinem Herausforderer Franz Keller. Am Ende setzte sich Mälzer mit einem knappen Vorsprung gegen den 71-Jährigen durch.
Erst Jan Hartwig gelang es, einen Sieg einzufahren. "Ganz großes Duell, aber ich weiß nicht, ob wir dich hier wiedersehen wollen", verabschiedete Mälzer seinen Gast.
Zwei TV-Größen kochten um den Sieg: Tim Mälzer lud Kochshow-Star Steffen Henssler zu einem Duell ein. Hensslers Zusage für "Kitchen Impossible" habe laut Mälzer lange auf sich warten lassen. "Ich vermute, er wusste, dass er etwas zu verlieren hat. Ich habe ihn dann öffentlich dazu genötigt, zuzusagen und aus der Schlinge konnte er sich nicht mehr befreien", sagte er dazu im Interview mit spot on news. Das Hamburg-Derby konnte schließlich Mälzer für sich entscheiden.