Kult-TV-Serien der 80er-Jahre: Familien-Dramen und Intrigen

Kommentare19

Von Öl-Magnaten, Naturliebhabern, Rentnerinnen und Außerirdischen: In den 80er-Jahren ging in TV-Serien alles um die Familie. © spot on news

Die Serie "Ich heirate eine Familie" feierte von 1983 - 1986 große Erfolge. Thekla Carola Wied und Peter Weck spielen darin die Herausforderungen des modernen Familienlebens durch. Wied feiert dieses Jahr schon ihren 75. Geburtstag!
Eine der erfolgreichsten deutschen Serien überhaupt war die Schwarzwaldklinik, mit Klausjürgen Wussow in der Hauptrolle (Mitte). Die Serie wurde erstmals zwischen 1985 - 1989 ausgestrahlt und dreht sich hauptsächlich um Chefarzt Brinkmann und seine Familie.
Bei den Drombuschs in Darmstadt ging es von 1983 bis 1994 auch öfter mal chaotisch zu - was die Kult-Serie, in der Hans Peter Korff und Witta Pohl Mutter und Vater spielten, zum großen Erfolg für das ZDF machte.
Seit 1985 können die Zuschauer die verschiedenen Familien der Lindenstraße verfolgen. Während Mutter Beimer (Marie-Luise Marjan) schon zwei Ehemänner überlebt hat - Erich Schiller (Bill Mockridge, l.) und Hans Beimer (Joachim Hermann) - wird die Kultserie 2020 eingestellt.
Christian Wolff als Martin Rombach in "Forsthaus Falkenau". Die ZDF-Serie macht als einzige in dieser Liste der Lindenstraße annähernd Konkurrenz: Sie lief 25 Jahre lang. Wie der Name schon sagt, ging es hier nicht nur um eine Familie und ihre persönlichen Dramen, sondern auch viel um Natur- und Umweltthemen.
Eine vergleichsweise kleine Familie hatte Monaco Franze (Helmut Fischer). Ist vielleicht auch besser so, er hielt die Figur von Ruth Maria Kubitschek von 1981 bis 1983 mit seinen Affären auf Trab.
Eine Arzt- und Familiensendung in einem gab es in "Zwei Münchner in Hamburg". Mit dabei waren Uschi Glas und Elmar Wepper, die sich wider Willen verliebten. Die drei Staffeln der Serie liefen von 1989 bis 1993 im ZDF.
Auch international drehte sich alles um die Familie - auch wenn es in US-Serien gerne etwas abgedrehter zugehen durfte. Wie bei den Tanners, die von 1986 bis 1990 den Außerirdischen "Alf" bei sich versteckt hielten.
Die Bill Cosby Show: In den 80ern hätte sich wohl kaum jemand vorstellen können, wie tief Bill Cosby, hier als Cliff Huxtable neben Phylicia Rashad und Lisa Bonet, einige Jahrzehnte später in der öffentlichen Wahrnehmung aufgrund des Missbrauchsskandals sinken würde.
Eigentlich sind bei den Golden Girls ja nur zwei miteinander verwandt, die Rentnerinnen-WG geht trotzdem locker als Familie durch. V.l.n.r.: Estelle Getty, Beatrice Arthur, Rue McClanahan und Betty White mischten von 1985 - 1992 mit Witz, Ironie und Tabu-Themen die TV-Landschaft auf.
Öl, Sex und Intrigen gab es von 1981 bis 1989: John Forsythe und Linda Evans spielten die Shapiros in "Der Denver-Clan". Damals nannte man das Konzept übrigens noch Seifenoper. Zu der Netflix-Neuauflage aus dem Jahr 2017 sagt man dagegen Serie.
Und das Highlight zum Schluss: "Dallas" war die erfolgreichste Serie der 80er-Jahre. In ihrem Mittelpunkt steht J.R. Ewing, seine Familie und jede Menge Intrigen und Verwicklungen im Kampf um Macht, Geld und Öl. In der Mitte sehen wir Clan-Mutter Miss Ellie (Barbara Bel Geddes), rechts von ihr J.R. (Larry Hagmann), links Bobby (Patrick Duffy).