"Grill" den Pietro: "Es geht mir nur noch auf den Keks!"

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Gelebte Nächstenliebe am Ostersonntag: Normalerweise wird bei "Grill den Henssler" ja ausgeteilt, was das Zeug hält. Doch den drolligen Pietro Lombardi hatten sie alle ganz furchtbar lieb. "Ich habe Pietro bei den Proben sehr viel Zuneigung und Liebe gegeben", gestand Koch-Coach Ali Güngörmüs. © teleschau - der mediendienst GmbH

Wie im Streichelzoo kam sich Pietro Lombardi bei "Grill den Henssler" wohl vor: Jeder wollte den Ex von Sarah mal ordentlich drücken. Gratis dazu gab's indiskrete Fragen. Als Osterüberraschung spielte VOX sogar einen Rückblick auf die gemeinsame Kochsendung der baldigen Ex-Eheleute ein.
Einzig auf Steffen Henssler war Verlass. Der kannte auch weiterhin keine Gnade und begrüßte Pietro mit einem fiesen: "Du bist ja alleine da. Das ist aber schade!" Der Sänger lächelte über die Spitze hinweg: "Tja, so ist das Leben."
Doch Hilfe nahte sofort: "Heute kochen wir zusammen!", bot sich Max Giermann an und drückte Pietro fest an seine Brust. Bei seinem letzten Auftritt hatte Giermann gegen Henssler im Dessert verloren und offenbar noch eine Rechnung offen.
Der Schauspieler mit den tausend Gesichtern erklärte, warum er Henssler nicht in seinem Repertoire hat: "Wenn die Leute zu langweilig sind, dann hab ich einfach keinen Bock darauf."
Die Küchen-Competition "Marktschreier", in der es darauf ankam, möglichst lautstark bestimmte Begriffe von sich zu geben, bestritt Max Giermann schließlich auch beeindruckend als Klaus Kinski.
Derweil nutzte Steffen Henssler die Schrei-Aufgabe, um die Namen und Kontaktdaten seiner diversen Restaurants herauszubrüllen. Modernes Markt-Marketing...
Und der sammelte weiter Punkte im Studio: "Ich mach alles allein: Waschen, Kochen, Putzen. Alles." Auf die folgende Runde Mitleid des Publikums reagierte Pietro allerdings etwas allergisch: "Das ist kein 'Ohhh!' wert - das ist normal!"
"Ich habe Pietro bei den Proben sehr viel Zuneigung und Liebe gegeben", gestand Koch-Coach Ali Güngörmüs. Doch der protestierte: "Ey, ich bin richtig glücklich, ehrlich! Ich kann's nicht mehr hören. Es geht mir einfach nur noch auf den Keks!" Kein Grund für Ruth Moschner, nicht noch mal nachzubohren ...
"Vor Kurzem wart ihr noch zu zweit hier. Habt ihr mir was vorgespielt?", löcherte sie Pietro weiter. "Warum soll ich zu ihr sagen, dass ich sie liebe, wenn wir getrennt sind? Da war wahrscheinlich noch alles gut."
Gut war damals auch, dass Pietro nicht allein in der Küche stand. Denn da hält er sich wohl wirklich nicht so oft auf. Zunächst beruhigte er Koch-Mentor Ali noch: "Chef, ich weiß das. Ich hab mir das auswendig geprägt!"
Wenig später eskalierte Pietros Einsatz am Herd jedoch. Über seine verzweifelten "Ali, Ali, was mach ich jetzt?"-Rufe konnte sich Konkurrent Henssler köstlich amüsieren und warf ein paar schlecht gemeinte Kochtipps in den Raum. "Er hat mittlere Reife. Das schafft er noch", konterte der Coach.
"Der Salat ist etwas grobmotorisch geschnitten", musste dann aber auch die Jury feststellen. "Wer immer das war, er ist lange nicht mehr in der Berufsschule gewesen."
Vom Chef selber kamen dann allerdings lobende Worte. Oder so ähnlich: "Selbst der Pietro, der das letzte Mal Messer und Gabel nicht unterscheiden konnte, kann jetzt was", stellte Steffen Henssler anerkennend fest.
Ansonsten wollte der Star-Koch und Vater zweier Töchter dem Nachwuchs-Sänger keine väterlichen Weisheiten mit auf den Weg geben: "Ich würde Pietro erst mal enterben", hetzte er.
"Der braucht keine Hilfe. Der kriegt das so hin. Bis auf die Mütze, die trägt er immer etwas komisch. Da sind doch noch zehn Zentimeter Luft drunter."
Güngörmüs war allerdings gut in Fahrt: "Kümmere dich um deinen Sohn, Junge! Frauen kommen und gehen". Auch sonst hatte der Koch in dieser Folge alles für seine Schützlinge gegeben und wurde mit einem Gesamtsieg über Henssler belohnt. Eine Premiere.
Der Gastgeber kochte dementsprechend vor Wut und wurde von Gang zu Gang gereizter: "Der Türke ist doch ein ganz linker Feger. Kontrollier den ganz genau!", forderte er Ruth Moschner auf.
"Ich kenn den Sack. Für nen Fuffi macht der Ali alles!" Zur Untermalung gab es noch einen Stinkefinger in Richtung Koch-Coach.
Ein Regelverstoß von Ali, der widerrechtlich nachgewürzt hatte, wurde schließlich auch Frauke Ludowig zum Verhängnis. Dafür wurde ihr nämlich ein Punkt abgezogen und sie verlor mit "Rote-Bete-Salat und Ziegenkäse" gegen Henssler.
Ihre neuen Glückshandschuhe in Henssler-Rosa hatten offenbar nicht geholfen. "Ich wollte auch mal so sein wie Steffen!" Sein Kommentar dazu: "Damit kannst du mich anfassen, ohne dass es auffällt. Geil!"
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