"Match!": Zwei junge Männer buhlen um Wendler-Ex Claudia Norberg

Optisch wie ihr Ex-Mann Michael Wendler darf er sein, aber keinesfalls zu jung. Leider hören die Datingprofis der RTLZWEI-Show "Match!" so gar nicht auf Claudia Norberg.

"Claudia, mir wird jetzt schon ganz heiß!" Wir wissen nicht, ob Michael Wendler die RTLZWEI-Datingshow "Match!" verfolgt. Wenn doch, dürfte ihm diesmal die Sonnenbrille beschlagen sein. Um seine Ex Claudia Norberg stritten sich zwei deutlich jüngere Kerle.
Zunächst durfte Claudia tatsächlich wie gewünscht einen älteren Mann treffen, den 52-jährigen Medizintechniker Reyk, der sich, als sie auf seine Größe (1,95 m) anspielte, einen kleinen Scherz erlaubte: "Ja, ich bin als Kind in den Zaubertrank gefallen." War nicht ganz Claudias Humor: "Erwachsene, die Asterix zitieren, sind schon ein bisschen schräg."
Darüber ließe sich jetzt streiten, aber kommen wir lieber zu Claudias Traumvorstellung von Liebe: "Für mich muss immer Magie dabei sein!" Oh je: Reyks Stichwort! Der Hobby-Zauberkünstler hatte nämlich "zufällig" einen Trick dabei - beziehungsweise einen Würfel. Claudia sollte diesen mit einer selbst gewählten Augenzahl nach oben unter ein Deckelchen legen ...
Der Zauberer wollte durch Händchenhalten erraten, um welche es sich handelte. "Du denkst nicht nur an die Zahl!", neckte Magic Reyk Claudia, die im späteren Interview verriet, was sie wirklich dachte: "wie ich am schnellsten hier wegkomme!" Beim dritten (!) Versuch tippte Reyk endlich korrekt auf die Zwei. Na zauberhaft, das war wohl nix.
Bevor Claudias nächste Begegnung gezeigt wurde, resümierte Marcellino Kremers, dass sein Vorwochen-Date Lena zwar super, der Funke aber nicht übergesprungen sei. Darauf riefen die Agenten seine Mama an, die via Lautsprecher ihre Wunsch-Schwiegertochter beschrieb: "Ein liebevolles, loyales, verantwortungsbewusstes Mädchen, das sein Herz berührt".
Auch Sebastian Fobe kam in die Agentur und erhielt von Assistent Chris Schweinchen-Schluppen. Leider verschwieg der Off-Sprecher diesmal deren psychologischen "Sinn". Wir erinnern uns: Die Einhorn-Puschen (Folge 1) waren angeblich ein Humortest, die Schäfchen-Schuhe (Folge 2) sollten helfen, Emotionen zu zeigen. Ging's diesmal ums Sau-Rauslassen?
Jedenfalls war Sebastian happy über sein letztes Date mit Monique, bekam aber noch eine weitere Blondine vorgeschlagen, die er demnächst treffen sollte. Zuvor aber begleitete die Kamera Sarah Knappik, der die Agenten ein Koch-Date mit Modedesigner Quentin (30) aufgedrückt hatten. Vielleicht mochten sie dessen Vorliebe für Teddybären-Schuhe?
Sarahs Typ war Quentin eher nicht so, doch immerhin fanden sie ein gemeinsames Thema: Fußball! "Ich kenne mich sehr, sehr gut aus mit Fußball", behauptete Sarah. Lewandowski etwa finde sie "richtig cool". "Von Bayern München?", fragte Quentin, aber das schien Sarah dann doch nicht so genau zu wissen: "Guck mal, wie der mich testet!"
Schlimmer allerdings war für sie, dass Quentin von der übertriebenen Eifersucht seiner Ex erzählte, die sogar sein Handy kontrollieren wollte. Dass er es der Verflossenen nicht bereitwillig ausgehändigt hatte, machte Sarah, die schon mal betrogen wurde, misstrauisch. Ihr Fazit: "Das Einzige, was heute geknistert hat, sind die Koch-Bananen."
Danach ging's raus aufs Land mit den Promi-Singles. Hier traf die Enttäuschte auf Model Salih (23), der "optisch absolut Sarahs Ding ist" (Doro) respektive ein "Sensations-Date" (Mathew). Nach gegenseitigem Schöne-Augen-Lob folgte ein sensationelles Gespräch: Salih: "Stehst du auf Tee?" Sarah: "Ich find' Tee gut, ja. Was ist denn so dein Lieblingstee?"
"Tatsächlich Schwarztee", freute sich Salih, denn den gab's auf dem Tisch. Außerdem Petit Fours, die Sarah konsequent falsch "Pöti FÜR" aussprach. Zu ihrem Entsetzen aß Salih nicht mal eins der Mini-Törtchen auf: "Das geht so gar nicht!" Außerdem war er ihr zu wenig dominant, schließlich sei sie "ein wildes Tier, das man auch mal bändigen" müsse.
Indes schipperte Marcellino mit Model Klarika (24) auf dem nahen See herum. Auch hier verlief das Gespräch eher schleppend, obwohl sich der Sonnyboy alle Mühe gab, für Stimmung zu sorgen und gutgelaunt auf die tolle Atmosphäre hinwies: "Ich hab hier ja schon gut aufgefahren für uns, oder? Strohhut, Boot ..." Klarika zeigte sich unbeeindruckt.
"Wie bei den Frauen auch: Mit'm Boot kannste fahren und mit'm Boot kannste auch untergehen", hatte Marcellino vor dem Date philosophiert. Zwar kam er wieder heil an Land an, sein Date-Fazit aber war ernüchternd: "Unsere Gesprächsthemen lagen dann doch eher an der Wasseroberfläche. Da ist ja der See tiefer als die Kommunikation."
Besser lief's bei Sebastian: Der stellte eine Flasche Sekt im Kühlkübel neben ein Strandbett, auf das er sich mit komplett offenem Hemd drapierte, um auf Zahnmedizinprodukte-Fachberaterin Dahnya (28) zu warten: "Ich hab's ein bisschen romantisch gemacht. Ich hoffe, sie mag das." Er selbst war jedenfalls begeistert: "Dahnya ist einfach der Hammer!"
Aufmerksame "Match!"-Zuschauer, die auf einen bestimmten Moment warteten, wurden jedoch enttäuscht: In der Vorschau war vergangene Woche eine Kussszene gezeigt worden, die sich nun als clever zusammengeschnittene Täuschung entpuppte: Es gab lediglich Wangen-Bussis bei der Verabschiedung. Dennoch war das Date für Sebastian ein "Volltreffer".
Und Claudia? Die traf auf Fotograf Kevin (37), dem man eine gewisse Ähnlichkeit mit ihrem Ex Michael Wendler nicht absprechen konnte. Dementsprechend angetan war sie auch zunächst: "Hallo, welch gutaussehender Mann!" Der war ebenfalls begeistert: "Claudia, mir wird jetzt schon ganz heiß!" Doch hatten die Agenten nicht ein Doppel-Date versprochen?
Tatsächlich: Kevin blieb "glatt die Weintraube stecken im Hals", als sich Personal Trainer Daniel (22) der Picknick-Location näherte, den Claudia vom Speed Dating aus der Vorwoche kannte. Durch "Was wäre wenn"-Zeitreise-Fragen hatten die Agenten aus ihr herausgekitzelt, dass sie ihn für "einen wunderschönen Mann mit ganz tollen Augen" hielt.
"Hey! Du willst dich hier an meinem Beach mit mir messen oder wie?", gockelte sich Kevin auf. Denn: "Klar muss ich erst mal Brust zeigen!" Claudia fand seine Reaktion "etwas überzogen". Doch er frotzelte weiter und verspielte sich mehr und mehr Claudias Sympathien: "Wenn Kevin nicht so tolle Augen hätte, hätte ich den schon weggeschickt."
Damit war klar: Die Männer sind es beide nicht - auch wenn Claudia von Daniel schwärmte: "Ich weiß, wir sind Seelenverwandte und ich würde mich auch freuen, wenn wir weiterhin in Kontakt sind, aber unabhängig von einer Beziehung." Zugehört, liebe Agenten? Vielleicht nehmt ihr die Frau einfach mal ernst, wie wär's? Nächste Woche sehen wir mehr ...