Fernsehen aus der Konserve: Wer am frühen Mittwochmorgen wie gewohnt auf eine Live-Sendung des "Morgenmagazins" in ARD und ZDF gehofft hat,ist enttäuscht worden.

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Wegen eines Warnstreiks beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) haben ARD und ZDF das "Morgenmagazin" am Mittwoch nicht live senden können.

"Das reguläre Morgenmagazin entfällt auf Grund eines Warnstreiks. Sie sehen eine Aufzeichnung von heute früh", blendete die ARD am frühen Morgen im laufenden Programm ein.

Auf Twitter teilte der WDR mit, dass vor dem eigentlichen Sendestart eine Stunde Sendung aufgezeichnet worden sei. Diese solle während der Dauer des Warnstreiks gezeigt werden.

Bereits Anfang Juli hatte es wegen eines Warnstreiks nur eine in Teilen aufgezeichnete Sendung des "Morgenmagazins" gegeben.

Zuvor hatte die Gewerkschaft Verdi alle Arbeitnehmer, Auszubildenden, Volontäre und freien Mitarbeiter zu einem 24-stündigen, bis Donnerstagmorgen andauernden Warnstreik aufgerufen.

Auch beim BR Warnstreiks

Auch beim Bayerischen Rundfunk (BR) hatten Verdi und der Bayerische Journalisten-Verband und Redakteure und freie Journalisten für Mittwoch zu befristeten Warnstreiks aufgerufen.

Der BR versuche, die Auswirkungen auf das Programm so gering wie möglich zu halten, teilte der öffentlich-rechtliche Sender am Dienstag in München mit. Dennoch könne es zu Beeinträchtigungen im Ablauf oder zeitweisen Sendeausfällen kommen. (hub/dpa)

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