"Ninja Warrior"-Moderator Jan Köppen gibt für Dschungelkönigin Burdecki das letzte Hemd

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"VIP, VIP, Hurra!" hieß es bei "Ninja Warrior Germany - Promi-Special"! 20 Kandidaten legten sich mächtig ins Zeug und erkämpften für die RTL-Stiftung "Wir helfen Kindern" 150.000 Euro. Jan Köppen wurde dabei sogar vom Moderator zum "Lebensretter".

Das sind sie - die Promi-Ninjas (unten von links): Jenny Elvers, Thorsten Legat, Evelyn Burdecki, Felix van Deventer, Fabian Hambüchen, Philipp Boy, Evi Sachenbacher-Stehle und Peter Orloff sowie (hinten von links) Nils Schumann, Mickie Krause, Jasmin Wagner, Benjamin Piwko, Jamie Rahn, Magdalena Brzeska, Andrej Mangold, Sabrina Mockenhaupt, Patrick Bach, Paul Janke und Detlef Steves.
Die Frauen taten sich schwer. Jenny Elvers (l.) und Jasmin Wagner (r.) kämpften sich immerhin bis zum Pendelbrett vor. Dann wurden beide reichlich bewässert. Jenny nahm's gelassen: "Wenn ich mich blamiere, dann wenigstens für einen guten Zweck!" Ihre Kolleginnen Sabrina Mockenhaupt und Magdalena Brzeska scheiterten noch früher.
Wo Evi ist, ist oben! Evi Sachenbacher-Stehle war Zweite bei "Ewige Helden", siegte beim "Ewige Helden Winterspecial" (beide Vox) und gewann bei den Promi-Specials von "The Taste" und "Das großen Backen" (beide Sat.1). Keine Überraschung, dass die Langlauf-Legende "Last Woman Standing" wurde.
Jan Köppen gab sogar sein letztes Hemd. Angefeuert von "Ausziehn!"-Rufen spielte er für Evelyn Burdecki den oberkörperfreien "Lifeguard". Das war auch dringend nötig: Die amtierende Dschungelkönigin schaffte nicht einmal einen unfallfreien Sprung und schmierte beim Einstieg zum Fünfsprung ab. Aber: Der Wille zählt.
"Ich hätte alle Hindernisse drauf gehabt", haderte Peter Orloff, nachdem er gleich am Fünfsprung scheiterte. Immerhin: Mit 75 ist er der Älteste, der je einen NWG-Parcours betrat. Wenn auch nur kurz. Die Regie spielte mit "War das schon alles?" treffend einen seiner Hits ein. Aber, so der umjubelte Peter: "Ich komme wieder!"
"Ich mag nicht verlieren. Da krieg ich so ne Krawatte!" Thorsten "Kasalla" Legat war sauer, als er an den Chaostellern ausschied. Das emotionale Muskelpaket war trotz Muskelbündelriss angetreten ("Für Kinder tu ich alles!"), die Verletzung war beim Spurt wieder aufgebrochen.
Hochmut kommt vor dem Fall! "Allestester" Detlef Steves lästerte erst mal über Legat und dessen Verletzung. Dann scheiterte er selbst wie "ein Fleischklops" (O-Ton Detlef) am Fünfsprung. Im erbettelten zweiten Versuch stürzte er am Hangeltrichter ab - wegen einer Oberarmverletzung.
"Boah, der kämpft bis Meppen Ost!" Frank Buschmann war von Mickie Krauses Willensleistung begeistert. Der "Partykönig Deutschlands" ließ sich auch nicht stoppen, als sich sein Fuß im Netz verfing. Somit ließ sich Laura Wontorras dringendste Frage ("Wie weit kommt Mickies Toupet?") beantworten: Bis in die zweite Runde!
Keine gute Idee war es von Mickie Krause, zum Start der zweiten Runde die Fans zum Singen zu animieren. Das Gegröle brachte ihn selbst aus dem Konzept, er schmierte am Seil nach dem Pfeilsprung ab! Trotzdem war er zufrieden: "Meine Kinder haben mich ausgelacht, als ich sagte, dass ich hier mitmache. Denen hab ich's gezeigt!"
Letztes Jahr hat sich Ex-Olympiasieger Julius Brink im Parcours den Zeh gebrochen. Diesmal blieb er unverletzt. Obwohl - es sah schon gefährlich aus, wie er auf dem letzten der drei Pfeilsprünge festsaß und mehrfach herumgewirbelt wurde. Buschi und Köppen lachten sich scheckig! Und Julius ging, trotz aller Gegenwehr, baden.
"Tolle Leistung!", lobte Buschi Benjamin Piwko. Der gehörlose Kampfsportler und Dritte bei "Let's Dance 2019" qualifizierte sich für die zweite Runde. Da schmierte er nach dem Rohrschlitten ab, Zentimeter fehlten zum rettenden Rad (Foto).
Besondere Brisanz bot das "Duell der Bachelors"! Mit Paul Janke (r.) und Andrej Mangold gingen die beiden RTL-Traumprinzen von 2012 und 2019 nacheinander ins Rennen. Die erste Runde war für beide eine "Lachtablette" (Buschi) - sie scheiterten erst am Hangelfall.
Das Parcours-Duell wurde zum "Wet-T-Shirt-Contest". Janke und Mangold waren selbst im Scheitern synchron. Nach dem Rohrschlitten ließen beide "ein My zu spät" (Buschi) los und wasserten.
"Das ist halt nicht Promi-Minigolf oder Promi-Tulpengießen. Es ist Promi-Ninja-Warrior!" Buschi wollte damit Fabian Hambüchen trösten, der in Runde zwei am Rohrschlitten scheiterte und sauer war: "Das kotzt mich an!" In Runde eins hatte er geglänzt, besonders am Hangelfall (Foto). Jan begeistert: "Guck dir diese Arme an!"
"Das ist ein Brett! Das ist ein Super-Athlet!" Buschi huldigte damit Philipp Boy. Der hat sich längst zum bekennenden Ninja-Maniac gemausert. Zu Recht, so Buschi: "Das ist kein Ex-Turner, das ist ein Ninja-Sportler! Der ist hier zu Hause!" Philipp finishte Runde eins als Schnellster, knackte in Runde zwei auch den Kamin (Foto).
"Ich liebe die NWG-Community - und ich liebe es zu helfen!" Jamie Rahn, sechsmaliger Finalist von "American Ninja Warrior", ließ es sich nicht nehmen, beim Promi-Special mitzuwirken. Der "Captain NBC" zeigte sich im Parcours als echter Ninja-Superheld, finishte in Perfektion. Einziges Manko, so Jan: "Die Hose!"
Die besten drei Kandidaten der Vorrunde durften ans 20-Meter-Seil des "Mount Midoriyama". Fabian Hambüchen, der 2018 knapp vor dem Buzzer gescheitert war, startete als Erster - und durch: Nach 40,50 Sekunden buzzerte er! Lohn: Buschi beförderte ihn vom "Ex-Turnfloh" zum "Ninja-Floh!"
Junge, Junge. Oder: Boy, oh Boy! Nach 27,95 Sekunden hatte Philipp Boy den "Berg der Berge" bezwungen. Das bedeutete TV-Rekord - nie war ein Deutscher schneller oben! Philipp schlug die Zeit des amtierenden NWG-Champs Alex Wurm und auch die, die American Ninja Warrior Drew Drechsel letzte Woche beim Nationen-Wettstreit schaffte.
"Boah, das wäre bei NWG 300.000 Euro wert gewesen!" Buschi brachte die sensationelle Leistung von Jamie Rahn auf den Punkt! Der US-Boy, der einst in Amerika die Ninja-Wand sogar barfuß bezwang, flog in nur 22,68 Sekunden bis zum Buzzer! Jan huldigte Jamie per Kniefall. Jamie war auch schneller als sein Landsmann Drew Drechsel letzte Woche!
VIP, VIP, Hurra! Jamie, Philipp und Fabian waren die Besten und bekamen Medaillen, aber Sieger waren alle Promis, die teilnahmen. Ihr Kampf brachte 150.000 Euro für den RTL-Spendenmarathon. Sie machten wahr, was GZSZ-Star Felix van Demeter versprochen hatte: "Wir machen den Parcours platt für den guten Zweck!"