Die Beiträge von Felix Baumgartner zur Flüchtlingskrise haben auf Facebook für großes Aufsehen gesorgt. Der Extremsportler erntete viel Zustimmung, aber auch vernichtende Kritik - allen voran von Jan Böhmermann, der sich wünschen würde, dass sich Til Schweiger Baumgartner vorknöpft.

Die Beiträge von Felix Baumgartner zur Flüchtlingspolitik waren Wasser auf die Mühlen aller asylkritischen Menschen. Entsprechend viel Zuspruch bekam der Extremsportler demnach in den sozialen Netzwerken von Flüchtlingsgegnern. Doch es hagelte auch derbe Kritik.

In den Fokus gerät dabei auch Red Bull. Denn der Getränkehersteller unterstützt Baumgartners sportliche Aktivitäten als Sponsor kräftig - für viele Nutzer stellt sich die Frage, ob er für die Firma noch tragbar ist:

TV-Kommentator Frank Buschmann bringt knallhart auf den Punkt, was er von Baumgartner hält:

Auch Jan Böhmermann ging in den Kommentaren unter einem entsprechenden Posting auf Konfrontationskurs, bezeichnete Baumgartner als "österreichischen Wirtschaftsflüchtling" und betitelte den Beitrag als "weltbesten Facebookeintrag, der jemals ohne Sauerstoffzufuhr geschrieben wurde". Zudem wünscht er sich, dass Til Schweiger auf Baumgartners Kritik reagiert:

Doch damit nicht genug. Denn während sich Baumgartner selbst feiert und stolz auf seine unbequeme Meinung ist, kam er mit Böhmermanns Kritik wohl nicht zurecht. Denn Böhmermann berichtet auf Twitter, dass Baumgartner seine Kommentare gelöscht und ihn gesperrt habe.

Gut möglich, dass der verbale Schlagabtausch schon bald in die nächste Runde geht. Und es wird spannend sein zu sehen, ob (und wie) Red Bull auf die Äußerungen seines Testimonials reagiert.