(kom/sist/cze) - Es ist vollbracht! Nach wochenlangen Vorbereitungen, anstrengenden Coachings sowie zahlreichen Fotoshootings ist die Modelsuche von Eva Padberg und Karolina Kurková zu Ende und Anika kann sich über den Sieg bei "Das perfekte Model" freuen. Die Macher der Castingshow dürften allerdings weniger Grund zur Freude haben.

Für das große Finale reisten die Mädels mit ihren Familien und den beiden Coaches Eva und Karolina nach Paris. In der Modemetropole mussten die vier Finalistinnen Anika, Jennifer, Jenny und Johanna ihr Können vor den kritischen Augen einer vierköpfigen Gastjury unter Beweis stellen.

Den Sieg in der Jurywertung holte sich die 22-jährige Johanna mit 16 Punkten. Sie überzeugte mit ihrem Walk auf dem Laufsteg. Anika hingegen kam mit 14 Punkten nur auf den zweiten Platz. Doch das sollte sich noch ändern.

Nachdem die Zuschaueranrufe in das Endergebnis eingeflossen waren, hieß es plötzlich: Gleichstand. Zwei Gewinnerinnen bei "Das Perfekte Model"? Natürlich nicht, denn es kann nur eine Schönste geben. Moderator Jochen Schropp erklärte: Bei einem Gleichstand zählten die Stimmen der Zuschauer mehr. Und so entschied Anika letztendlich das spannende Rennen für sich.

Besonders stolz war natürlich Coach Eva. Sie hat nicht nur ihren Schützling auf Platz 1 gebracht, sondern gewann auch den Wettstreit gegen ihre Kollegin Karolina. Anika kann sich unterdessen über eine Werbekampagne für die Kosmetikfirma "Garnier", einen exklusiven Vertrag mit der Modelagentur WM, ein Beautyshooting für das Modemagazin "Glamour" und ein neues Auto freuen.

Quotentechnisch entpuppte sich das große Finale der Castingshow allerdings als Desaster. "Das perfekte Model" verabschiedete sich mit einem Negativrekord - ausgerechnet zum spannenden Abschluss. Lediglich 950.000 Zuschauer waren bei der Punktevergabe dabei. Noch schlimmer sah es in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen aus: Hier lockte man gerade einmal eine halbe Million Fans vor die Mattscheibe.

Mit dem Ergebnis kann man bei Vox kaum zufrieden sein. Bereits in den Vorwochen konnte das Format nicht wirklich Fuß fassen und rutschte meist unter den Senderschnitt. Angesichts der schlechten Quoten scheint eine zweite Staffel kaum vorstellbar.