"Promi Undercover Boss": Angelo Kelly bittere Erkenntnis

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In der zweiten Promi-Ausgabe von "Undercover Boss" machte sich Angelo Kelly inkognito auf Talentsuche. Doch waren Perücke und Bart Tarnung genug?

Die CD ist in den Charts, die nächsten Tour-Termine sind ausverkauft. Was aber, wenn Angelo Kelly die Kelly Family hinter sich lässt, Perücke aufsetzt und inkognito als Straßenmusiker sein Glück versucht? Nicht nur angenehme Erkenntnisse verschafft dem 36-Jährigen sein Auftritt in der RTL-Reihe "Promi Undercover Boss" ...
"Undercover Boss" goes Promi: Anders als die üblichen Großunternehmer machen sich in der Promi-Version Stars in ganz Deutschland auf Talentsuche - natürlich inkognito. Diesmal also schickt RTL Angelo Kelly zurück auf die Straße, um ein paar Kleinkünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch bleibt er dabei wirklich unerkannt? Und kann er unerkannt als Musiker punkten?
Gemeinsam mit seinen Geschwistern feiert der jüngste Spross der Kelly Family gerade das große Comeback. Nach dem vorübergehenden Ende der Band-Karriere war das Geld schnell aufgebraucht und Angelo fing nochmal von vorne an - als Straßenmusiker. Da er seitdem weiß, wie hart das Geschäft ist, will er nun talentierten Nachwuchs fördern.
"Ich bin mal gespannt, wie du die ganzen Haare da drunter kriegen willst", blickte der Star seiner Verwandlung mit Perücke und Bart skeptisch entgegen. Undercover will er als Hobby-Musiker Matthew Bradley von anderen Musikern Tipps für die Karriere einholen.
"Boah, sieht das scheiße aus", entfährt es dem Kelly-Nesthäkchen beim Blick in den Spiegel. "Ich glaube nicht, dass selbst meine Frau mich erkennen würde." Und tatsächlich scheinen Angelos lange blonde Haare sein Haupterkennungsmerkmal zu sein. Ohne sie wirkt er direkt unscheinbar.
Dieser neugeschaffene Matthew Bradley könnte Finanzbeamter, Erotikfilm-Regisseur oder Horst Schlämmer in jungen Jahren sein. Aber Straßenmusiker? Selbst die Millionen Mädchen, die Angelo einst zu Füßen lagen, dürften spätestens jetzt ihre Schwärmerei noch mal überdenken.
"Ich muss wirklich aufpassen, dass ich nicht gut singe und nicht gut spiele", beichtet Angelo seine Nervosität vor dem ersten Inkognito-Treffen mit Musikerin Leo aus Hannover, die einen Open-Stage-Abend organisiert hat. "Bisher denke ich, dass sie mich nicht erkannt hat." Leos Blick lässt anderes vermuten, doch sie behält es für sich.
Leos Tipps gegen die vorgetäuschte Nervosität nimmt "Matthew" gerne an und traut sich auf die Bühne. Statt Tausende kreischender Fans lauschen nur ein paar Kunstinteressierte seinen Gitarrenklängen. Bei Leos eigener Performance bekommt der Herzblut-Musiker jedoch Gänsehaut: "Ich hatte Tränen in den Augen."
"Es ist toll, was man auf der Straße findet", beschreibt Matthew seine nächste Entdeckung Paul. Der erklärt ihm, wie das Straßengeschäft so läuft: "Koffer aufgestellt, Klappe auf, Geld rein." Also liefern sich beide ein Street-Battle, wer am Ende mehr Geld im Koffer hat.
"Es ist schon lustig. Ich spiel jetzt hier und keiner bleibt stehen", wundert sich der Undercover-Kelly. "Momentan sind wir Platz fünf mit dem Album. Barclay Arena ist ausverkauft, Waldbühne ist ausverkauft. Es ist schon lustig." Na, wenn da mal nicht der berühmte Name für die Verkaufszahlen sorgt ...
Harfenistin Saja-Christin nimmt Angelo seine Verkleidung jedoch nicht ab: "Ich kenn dich!", entfährt es ihr beim Anblick von Matthew. "Ja, das hör ich manchmal", versucht der die Situation zu retten.
Nachdem der Schockmoment überspielt ist, darf sich Matthew als Harfenträger nützlich machen und später auch ein Lied mit Saja-Christin singen. "Man arbeitet sein ganzes Leben daran, ein guter Sänger zu werden. Und jetzt muss ich daran arbeiten, wirklich schlecht zu singen", beschreibt Angelo sein Dilemma.
"Ich hatte beim ersten Kennenlernen eine Ahnung, weil ich deine Stimme glaubte zu erkennen", gibt Saja-Christin nun zu. Als Karriereschub darf die Harfenistin mit Hang zu irischer Musik auf Angelos neuem Album spielen. Auch den anderen erfüllt Engel Angelo den Wunsch eines eigenen Albums für den Start in eine erfolgreiche Karriere. Das ist immerhin eine erheblich bessere Bilanz, als sie der "Promi Undercover Boss" vergangene Woche hatte ...
Gestatten: Freddy Klettwitz, Industriemechaniker mit Ambitionen, Profi-Tänzer zu werden. So fadenscheinig wie seine Biographie ist auch die Verkleidung von Tanz- und Fitness-Coach Detlef Soost. Der wagt vor Wochenfrist bei "Promi Undercover Boss" das Experiment, inkognito auf Talentsuche zu gehen - mit mäßigem Erfolg ...
Angebliches Ziel der Charade: Die Talente sollen sich nicht von Detlefs Prominenz eingeschüchtert fühlen, sondern in Freddys Gegenwart so natürlich wie möglich sein.
Nach seiner Typveränderung erkennt sich der Abnehm-Experte, der in den vergangenen Jahren die Verwandlung von dick zu dünn vollzogen hat, selbst kaum wieder. "Ich fühl mich echt krass. Ich bin dick, ich hab Haare, ich hab nen Bart, das hatte ich vorher nie", beschreibt Soost erst einmal sein neues Ich.
"Hi, ich bin Freddy", stellt sich Detlef Soost seinen ersten Talenten, den Good Twins, mit cooler Street-Style-Attitude vor. Ob die Jungs tatsächlich nicht ahnen, wer da vor ihnen steht? Schließlich macht sich der Dance-Profi nicht einmal die Mühe, seine Stimme oder Körperhaltung zu verstellen. Aber gut, wollen wir's mal glauben.
Die Hip-Hopper nehmen den D! beim Tanztraining ganz schön hart ran. Der nimmt hingegen sein eher geringes Schauspieltalent zusammen und gibt den "Freddy-Trottel", wie er sein Alter Ego selbst nennt. "Es is so warm in diesem Fat Suit, I'm freaking out", schwitzt der Fitness-Profi unter seinem Fake-Bierbauch.
Tanzmaus Emily soll Freddy dann Tipps geben, wie er am besten Tänzer wird. Ganz ungezwungen natürlich. Emily hat einen Herzfehler und gibt ihren Traum vom Tanzen trotzdem nicht auf - sie kann Freddy für seine Profi-Karriere hervorragend motivieren.
"Detlef, du bist zu alt, Detlef, du bist nicht modern", klagt "Freddy" Emily sein Leid, ohne zu merken, dass er sich damit selbst als D! geoutet hat. "Da hab ich angefangen zu schwitzen. Aber sie hat's nicht mitbekommen."
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