• Der Netflix-Film "Blood Red Sky” von Regisseur Peter Thorwarth hat einen Rekord gebrochen.
  • Er ist die bislang erfolgreichste deutsche Produktion, die es beim Streamingdienst zu sehen gibt.
  • Der Film handelt von einer Entführung in einem Flugzeug.

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Noch nie hat eine deutsche Produktion das geschafft, was Regisseur Peter Thorwarth mit seinem neuen Film "Blood Red Sky" gelungen ist. Innerhalb der ersten 28 Tage nach Erscheinen der Horror-Action am 23. Juli werden laut Hochrechnungen bis zur kommenden Woche mehr als 50 Millionen Haushalte bei Netflix in den Streifen reingeschaut haben. Das berichtet das Branchenportal "Deadline".

Damit ist "Blood Red Sky" die erfolgreichste deutsche Produktion, die es bisher bei dem Streamingdienst zu sehen gibt. Zuvor hatte die deutsche Serie "Barbaren" den Rekord gehalten. Netflix hatte im November 2020 verkündet, dass 37 Millionen Haushalte innerhalb der ersten vier Wochen eingeschaltet hatten.

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Regisseur Peter Thorwarth hat nicht mit dem Erfolg gerechnet

"Ich habe stets daran geglaubt, dass es ein erfolgreicher Film sein würde, aber ich hatte nicht gedacht, dass es ein weltweiter Hit wird", erklärt Thorwarth im Gespräch mit "Deadline". Alle seien "ausgeflippt", nachdem sie die Zahlen bekommen hatten: "Es ist großartig."

Viele der Nutzer sehen sich auch den Film komplett an, was im Streaming nicht unbedingt immer der Normalfall ist. "Ja, 90 Prozent schauen von Anfang bis Ende, ich denke, das ist ziemlich gut", erklärt der Regisseur.

Darum geht es in "Blood Red Sky"

Im Film befinden sich Nadja und ihr Sohn auf einem Flug von Deutschland in die USA. Plötzlich übernehmen Terroristen die Kontrolle über das Flugzeug, doch bald werden die Jäger zu den Gejagten. Nadja ist ein Vampir. In "Blood Red Sky" sind unter anderem "Prison Break"-Star Dominic Purcell, Peri Baumeister und Alexander Scheer zu sehen.

Den Erfolg des Filmes erklärt sich der 50 Jahre alte Regisseur im Interview mit "Deadline" damit, dass er nicht ausschließlich ein Horrorfilm, sondern auch ein Actiondrama ist. "Mit ist aufgefallen, dass Zuschauer, die Horrorfilme nicht mögen, ihn bis zum Ende geschaut haben, weil sie von der Geschichte so berührt waren."  © 1&1 Mail & Media/spot on news