(kom/abi/dh) - Notruf-Einsatz bei "Undercover Boss": In der dritten Folge wagte sich Graf Douglas von Saurma-Jeltsch vom Malteser-Hilfsdienst an das Job-Experiment heran. Und auch diesmal wollte sich der Chef mit Hilfe von RTL einen besseren Einblick in die Arbeit seines Unternehmens verschaffen.

Hochmotiviert zeigte sich das Mitglied des Malteser-Vorstandes zu Beginn des Versuchs. Gegenüber RTL meinte der 45-Jährige: "Ich verspreche mir einen tieferen Einblick in unsere Dienste. Das Verstehen der Sorgen, der Nöte, der Herausforderungen unserer Mitarbeiter."

Getarnt als neuer Praktikant ging es direkt an die Arbeit: Mit angeklebtem Bart und einem Kamerateam im Schlepptau gab sich von Saurma-Jeltsch als Job-Suchender aus. Die Ausrede für die auffällige Begleitung: Das Fernsehteam begleite ihn bei der "Jobsuche". Wie immer sehr glaubwürdig, RTL.

Douglas von Saurma-Jeltsch nahm sechs Tage lang am Programm von Malteser teil, wo er unter anderem in München Mitgliederwerbung betrieb, in Hamburg Rettungsdienst hatte und in Berlin Kinder betreute.

Auf "malteser.de" schwärmte der Vorstand dann von seinen Erfahrungen in Walmerod, wo er den Menüservice unterstütze: "Was für eine tolle Mitarbeiterin wir da haben! Nicht nur dass sie super professionell, engagiert und motiviert ist, nein sie hat auch genau das, was uns Malteser ausmacht: das offene Herz für ihre Kunden! Zusammen haben wir Fernseher repariert, Augen- und Ohrentropfen verabreicht und Menüpläne vorgelesen. Damit dafür genügend Zeit blieb, sind wir zu den Häusern und die Treppen rauf und runter gerannt!"

Quotentechnisch war "Undercover Boss" wieder ein voller Erfolg. RTL konnte laut "kress.de" satte 19,3 Prozent Marktanteil einholen, mehr als alle anderen Formate. Das ergab einen Tagesschnitt von starken 18,5 Prozent bei der werberelevanten Zielgruppe.