"Schlag den Henssler": Steffen Henssler verliert gegen Doktoranden

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Erneut stellte sich Steffen Henssler bei ProSieben seiner eigenen Duell-Herausforderung. Seine Motivation hierfür schien allerdings nicht besonders groß. Das rächte sich rasch. Sogar eine totale Blamage drohte, als Henssler noch vor Mitternacht ein "Matchspiel" gegen sich hatte. © teleschau - der mediendienst GmbH

Vier Siege, eine Niederlage: So lautet Hensslers Bilanz bislang. Doch in der gestrigen Ausgabe seiner Duell-Sendung "Schlag den Henssler" muss der TV-Koch und Nachfolger Stefan Raabs eine blamable Niederlage einfahren. Wie es dazu kam und wer ihn restlos abzockt, erfahren Sie hier in der Bildergalerie.
Wie erstmals in der vergangenen Sendung, entscheidet ein Duell dreier Herausforderer darüber, wer denn gegen Henssler antreten darf. Der Gewinner und damit in großer Hoffnung auf die satte Siegprämie in Höhe von 500.000 Euro ist Leif Antonschmidt aus Göttingen. Sein Beruf: Doktorand für biophysikalische Chemie.
Der 29-Jährige startet erfolgreich in das Duell gegen Henssler. Beim ersten Spiel tackert Leif schneller einzelne Blätter aneinander als der TV-Koch. Beinahe jedoch vergisst er, die entscheidende Glocke zu drücken. Moderator Elton muss dem nervösen Herausforderer auf die Sprünge helfen.
Niederlage zum Start in die Sendung! Steffen Henssler hätte ahnen können, dass der Wettstreit mit Leif ungemütlich werden würde. Denn wie der Koch bereits in der letzten Sendung zugibt, braucht er immer so drei Spiele, um richtig warm für das Duell zu werden.
Beim "Hesher-Ball" muss ein roter Spielball per Karambolage mit einem anderen in Bewegung gehalten werden. Zudem muss der Ball immer auch über die Mittellinie geschossen werden. Nicht kapiert? Macht nichts! Auch Henssler, die Zuschauer und vor allem Herausforderer Leif haben ihre liebe Müh mit dem komplizierten Tischspiel.
Leif reiht Fehler an Fehler. So ging nach Spiel zwei auch Spiel drei an Henssler. Der Zwischenstand: 5:1 für den Raab-Nachfolger. Der Herausforderer ist nach der Niederlage am Tisch jedoch schlauer. Leif: "Das Spiel werde ich mir definitiv nicht kaufen - oder nur meinen schlimmsten Feinden!"
Ab in den Matsch geht es auf dem "Pickup-Parcours". Durch diesen müssen Henssler und Leif möglichst schnell brettern. Der Herausforderer hat den Geländewagen erstaunlich schnell im Griff. Mit einer frühen Rundenzeit unter 30 Sekunden gleicht er zum 5:5 aus. Vor allem Henssler wird von dieser "5" noch lange träumen. Und das wohl nicht besonders gut.
Denn mit seinem Sieg im Matsch startet der Herausforderer eine furiose Serie. Auch das Wissensspiel "Buchstaben" sowie die Geschicklichkeitsprüfung "Fahr-Wippe" gehen an den 26-Jährigen. Henssler, noch immer bei seinen traurigen fünf Zählern hängend, scheint zunehmend frustriert.
So kurz vor der WM in Russland darf ein Fußballspiel freilich nicht fehlen. Für Henssler und Leif geht es in den "Soccer-Käfig". Henssler hat gegen den Hobby-Torwart nicht den Hauch einer Chance. Seine 4:9-Niederlage gleicht einer Klatsche. Und es sollen noch weitere folgen.
Was ist nur mit dem Henssler los? Auch bei "Vier gewinnt", bei dem Chips auf und damit in einen Turm katapultiert werden müssen, fehlt ihm der nötige Biss. Gegen eine weitere Niederlage, der fünften in Folge, stemmt er sich kaum. Fast schon lustlos wirkt der sonst so ehrgeizige Henssler. Der Zwischenstand nach Spiel acht: 31:5 für Leif.
Wenn Moderator Elton sein rotes Sakko überstreift, kommt's zum Klassiker. Bei "Blamieren oder kassieren", müssen Fragen vor allem zum Zeitgeschehen richtig beantwortet werden. Eine neue Schlappe für Henssler. Nicht mal einen seiner berüchtigten Wutanfälle bekommt er. Er gratuliert seinem Peiniger Leif mit einem respektvollen "Sehr gut!".
Nach sieben Siegen in Folge und dem unglaublichen Zwischenstand von 50:5 hat der Herausforderer beim elften Duell sogar ein "Matchspiel". Und das noch vor Mitternacht! Leif muss nur noch beim "Mölkky" gewinnen.
"Mölkky" - bitte was? Dabei handelt es sich um ein finnisches Spiel, bei dem Hölzer mit Nummern darauf umgeworfen und somit 50 Punkte erzielt werden müssen. Endlich wehrt der Henssler sich gegen die drohende Blamage. Mehr als zwei Stunden nach seinem letzten Sieg bei Spiel drei kann er wieder ein Duell für sich entscheiden.
Sollte Henssler an der "Badminton-Maschine" tatsächlich zurück ins Duell finden? Kurz scheint es so. Das erkennt zumindest Kommentator Elmar Paulke. "Den Gesichtsausdruck bei Henssler hab ich lange Zeit vermisst", sagt er. Und der Gescholtene kommt noch einmal ran. Zumindest ein bisschen. Der Zwischenstand: 50:28 für Leif.
Das verflixte 13. Spiel wird Henssler auch bei dessen erster Niederlage im März dieses Jahres zum Verhängnis. "Zuordnen" heißt das Duell und regelt doch nur Leif als den eindeutigen Gewinner. Der Doktorand ist nun um 500.000 Euro reicher und will mit der Summe seiner Mama ein Haus kaufen. Und Henssler? Der sollte neue Motivation suchen.
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