Dicke Luft im Paradies. Dauerkandidatin Beate übt den Aufstand gegen ihre Mutter Irene, die ihr mit Rauswurf aus der gemeinsamen Wohnung droht.

Im traumhaften Thailand haben sich Hobby-Bachelorette Beate und ihre Männer mit Mutter Irene in der vorletzten Folge von RTLs "Schwiegertochter gesucht" zum Mittagessen verabredet. Doch die Stimmung bei landestypischen Leckereien ging schnell bergab, nachdem Irene die Männer fragte: "Könntet ihr euch denn vorstellen, so gemütlich mit uns mal später immer zu essen?"

Kandidaten wollen lieber mit Beate alleine sein

Die Antwort fiel nämlich anders aus als erhofft. Zuerst meldet sich Schwiegersohn-Anwärter Sascha zu Wort: "Irene, dazu würde ich dir gerne mal was sagen. Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, aber man kann das so machen, dass wir am Wochenende zusammen kochen und essen. Aber man muss auch Zeiten haben, mit denen man mit Beate auch alleine sein kann."

Irgendwie will es bei "Schwiegertochter gesucht" mit ihrer Liebe nicht klappen.

Dieser Meinung schloss sich auch Kandidat Willi an: "Das wäre auch schön, dass man mal ein bisschen Freiheit hat. Dass die Zügel mal gelockert werden."

Die Antwort kam bei Mutter Irene gar nicht gut an, die sich daraufhin ziemlich überrumpelt und hilfesuchend an ihre Tochter Beate wandte. Allerdings gab die auch nicht die erhoffte Antwort. "Im Großen und Ganzen haben die Männer so wie sie hier sitzen recht. Ich bin 33 und will auch mal alleine rausgehen."

Mietkosten bei Irene für Wochenendbesuche

Doch die Kandidaten und Beate gehen noch weiter. Mario, Ex-und-wieder-Kandidat bei "Schwiegertochter gesucht", beschwerte sich über Übernachtungskosten, die er bei Irene bezahlen musste. "Wenn ich über das Wochenende zu euch kam, war es so, dass ich 40 oder 50 Euro bezahlen musste." Bei Irene kamen die Vorwürfe gar nicht gut an. "Das kommt jetzt alles bei mir sehr komisch an, als wäre ich eine Rabenmutter. Ich kann doch nicht einen umsonst wohnen lassen. Ich muss Steuern abgeben, ich habe Unkosten", sagte die 63-Jährige.

"Dann wirst du dich wundern. Das schwöre ich dir"

Zuletzt stieg auch noch einmal Beate in die Vorwürfe ein: "Ich muss es jetzt mal ansprechen. Du weißt, dass ich ja momentan fast mein ganzes Geld abgebe und du mir 150 Euro gibst für Tanken und Rausgehen. Da müssen wir vielleicht auch mal eine Regelung finden, wir beide alleine." Das war wohl zu viel für Mutter Irene, die ihrer Tochter offen drohte, sie vor die Tür zu setzen.

"Wir können das gerne ändern. Dann wirst du dich wundern. Das schwöre ich dir. Du kannst dir auch gerne eine Wohnung suchen, dann bist du für dich. Mal gucken, wie weit du kommst", konterte Irene die Vorwürfe ihrer Tochter.

Ob sich die beiden wieder vertragen? Beate zeigte sich nach dem Streit zumindest sichtlich schockiert. "Dass das Gespräch eskaliert ist, damit habe ich fast gerechnet. Dass es natürlich so eskaliert, war mir nicht bewusst. Aber dann dachte ich mir nur noch Augen zu und durch." (arg)