"6 Mütter" auf VOX: So lebt Verona Pooth in ihrem Männer-Haushalt

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Zum Auftakt der VOX-Reihe "6 Mütter" plauderte Verona Pooth aus dem Familien-Nähkästchen und musste reichlich Spott über sich ergehen lassen. © teleschau - der mediendienst GmbH

Verona Pooth hat zu ihren Männern - Franjo sowie den beiden Söhnen Rocco Ernesto (6) und San Diego (15, Bild) - ein sehr enges Verhältnis. "Wir lieben uns wirklich", flötete sie in der Sendung schier ununterbrochen. Doch auch San Diego, der eben selbst als Nachwuchs-Mode erste Aufnahmen gemacht hat, weiß, was er an der Rundum-Entertainerin hat: "Wenn man sie näher kennenlernt, ist sie doch total intelligent." Danke, Schlauberger!
Franjo Pooth wirkt nach so vielen Jahren immer noch wie verliebt in seine Verona - auch wenn der Liebhaber knackiger Komplimente das nicht immer ganz charmant ausdrücken kann. "Sie sieht ungeschminkt noch besser aus als geschminkt", verriet er. Er sei stolz darauf, dass er morgens aufwache - und keine "Kröte" neben sich vorfinde. Immerhin!
Natürlich musste Sender VOX auch Bilder finden, um die pittoreske Ungeschminktheit der sonst so perfekt gestylten Verona zu belegen. "Tuning" nennt sie ihre Veredelungen übrigens selbst. Das war gar kein Problem: Sowohl Mama Feldbusch als auch der kleine Rocco scheuten sich nicht, im Morgen-Schock-Look vor die Kameras zu treten. "Von Natur aus bin ich Langschläfer", sagte Verona.
Im eher chaotisch, zeitweise verpeilten Feldbusch-Haushalt ist zumindest Sohnemann San Diego ziemlich auf Zack. Er ist ein Frühaufsteher und auch ans Geldverdienen könnte er sich gewöhnen. Mama Verona hat ihm erste Schritte im Model-Rampenlicht verschafft, für Mode-Aufnahmen. "Ich hab dich doch nicht gekriegt, dass du nur Fahrrad fährst und nur YouTube guckst." So läuft wohl das Business in einer Promi-Familie ...
"Am Anfang der Karriere kokettierte ich mit dem Dummchen-Image", blickte Verona Feldbusch in der VOX-Familienschau zurück. Sie hat offenbar rasch erkannt, was das Publikum von ihr erwartete. Vieles hatte auch mit der Moderation des legendären Erotikmagazins "Peep" zu tun. "Eine Idiotensendung", schimpft Mutter heute. Sie selbst war damals die Moderatorin "mit dem kürzesten Rock der Welt".
Familienglück wird bei den Pooths sehr groß geschrieben, was auch an Vater Franjo liegt, dem Nähe sehr wichtig ist. "Ich bin ein kleiner Chauvi", sagte er dann allerdings über sich. "Aber meinen Söhnen gefällt das." Auch so geht Harmonie. "Bei uns kriegt jeder den ganzen Tag einen rüber", sagte Verona zum Dauerfrotzeln in ihrem Macho-Haus. "Du kriegst immer eine drauf."
Zum perfekten Familien-Idyll musste als jüngster Neuzugang im Hause Feldbusch auch noch das Hündchen "Piccolina" dazustoßen - weibliche Verstärkung im Männer-Betrieb. "Eine Familie ohne einen kleinen Hund geht gar nicht", erklärte Verona. Ehemann Franjo war zunächst weniger begeistert: Der Hund sehe aus wie ein Fuchs und verhalte sich wie ein Äffchen. So kann man's auch ausdrücken.
Mit ihren Männern teilt Verona Feldbusch selbstverständlich auch das Nachtlager. Selbst Sohnemann San Diego schlich sich noch lange nachts in ihr Bett. Und das ganz private Privatleben mit Ehemann Franjo? Man müsse einfallsreich sein, empfiehlt Verona allen Eltern, die ähnlich selten wirklich alleine und ungestört sind. Not macht erfinderisch.
Intim und gleichzeitig bewegend wurde es beim Kurzbesuch am Grab von Veronas 2015 verstorbenen Mutter in Hamburg. "Ich vermisse meine Mami sehr", erzählte sie unter Tränen. Auch wenn das Verhältnis zur Mutter, die zuletzt schwer an Demenz erkrankt war, nicht immer leicht war. "Meine Mutter hat mich erzogen, sehr mutig zu sein und sehr stark."
Auf dem besten Weg, selbstbewusst, mutig und stark zu werden, ist der 15-jährige San Diego, der von der Mutter sein blendendes Aussehen - und viel von dem trockenen Humor beider Elternteile - geerbt hat. "Wir sind auf unsere Weise normal", brachte er den Feldbusch-Wahnsinn auf den Punkt. "Und das ist es, worauf es ankommt."
Eine starke - und doch gleichzeitig reflektierte, bescheidene sowie gelegentlich sogar etwas schüchterne - Frau ist Patricia Kelly, die in der VOX-Sendung ebenfalls das Wagnis einging, sich von einer sehr privaten Seite zu zeigen. Sie erlebt gerade die Euphorie der Fans, die das Comeback der Kelly Family bejubeln. "Dass die Menschen uns nach all den Jahren noch treu sind, ist unbegreiflich", freute sich die 45-Jährige. "Ich habe über Jahre hinweg dafür gebetet."
Tatsächlich ist die Sängerin der Kelly Family tief religiös - und eine glückliche Ehefrau und Mutter. "Ich bin ein gläubiger Mensch. Gott ist für mich allgegenwärtig", sagte sie. Dass ihre beiden Söhne Iggi und Alexander sie jetzt doch von einer ganz anderen Seite kennenlernen, als gefeierter Star, macht sie stolz. "Mama ist cool", sagte Patricia über die Reaktion ihrer Söhne. "Ich bin nicht mehr oldfashioned."
Seit 16 Jahren ist Patricia Kelly mit dem russischstämmigen IT-Manager Dennis verheiratet. "Ein richtiger Spießer", scherzte sie. Bei ihrem Mann spüre sie Erfüllung. "Ich hatte nur einen Freund vor Dennis - und ich bereue es nicht." Der kommt offenbar mit den übrigen Kellys gelegentlich besser aus, als das seiner Ehefrau gelingt. "Wir haben nie behauptet, dass wir eine heile Familie sind", sagte Patricia über den Musiker-Clan.
Von zwei Dritteln des Schlagworts "Sex, Drugs and Rock'n'Roll" wollte zumindest Patrica Kelly nichts wissen. Nur der "Rock'n'Roll" war ihr wichtig - als Schlachtruf. "Wir sind Freiheitskämpfer", sagt sie noch heute. Und schon wieder scheint der Funke überzuspringen: Auch Sohnemann Iggi klampft schon fleißig. Was den Zusammenhalt der Kellys ausmacht - und wie es um das Familienglück von Caroline Beil, Mirja du Mont, Anne-Sophie Bries und Ute Lemper bestellt ist - erfahren Sie schon nächste Woche: In der zweiten Ausgabe der rührigen VOX-Reihe "6 Mütter" am 12. Dezember.
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