Diese Serien sollten Sie nicht in der Öffentlichkeit schauen

Sie sind mit der U-Bahn oder in einem vollen Zug unterwegs? Dann sollten Sie diese Serien besser nicht für Ihren Zeitvertreib nutzen. © spot on news

Nicht umsonst ist die Serie "Orange Is the New Black" erst ab 16 Jahren freigegeben. Piper Chapman (2.v.l.) muss eine Haftstrafe im Frauengefängnis absitzen. Da fliegen ordentlich die Fetzen – und auch so manches Tabu wird gebrochen. Animalischer Sex, brutale Szenen und schwarzer Humor sind inklusive.
Spätestens nach dem Massaker bei der Roten Hochzeit in Staffel drei von "Game of Thrones" sollte klar sein, zu welchen Brutalitäten diese Serie fähig ist. Die bestialischen Morde und Folterungen sowie jede Menge nackte Körper und Sexszenen sind nichts für schwache Gemüter.
Liebes- und Sexualprobleme werden in der Serie "Sex Eduaction" behandelt. An einer Schule wird ein Sextherapiedienst gestartet – was dabei herauskommt, kann sich jeder denken. Die vielen pikanten Szenen sind jedenfalls nichts für die Öffentlichkeit.
"The Walking Dead" sowie das Spin-off "Fear The Walking Dead" (Bild) sind zwei der brutalsten Serien, die aktuell zu sehen sind. Die Zombie-Serien schockieren mit ekligen, blutigen Effekten und grausamen Morden. Kehlen werden durchgeschnitten, Köpfe entzweit und Zombies wird das Fleisch abgezogen…
In "Tote Mädchen lügen nicht" nimmt sich die Schülerin Hannah Baker (Katherine Langford, Bild) das Leben. In sieben Audiokassetten nennt sie 13 Gründe für ihren Selbstmord. Psychologen warnten davor, sich die Serie anzuschauen, weil sie Themen wie Suizid, Mobbing, Gewalt, sexuelle Belästigung und Vergewaltigung positiv darstellen würde.
Horror vom Feinsten bekommt man in "American Horror Story" aufgetischt. Die gruselige Serie ist nichts für schwache Nerven. Amokläufe, dämonische Vergewaltigungen, Ritualmorde und blutige Orgien decken die gesamte Palette der Grausamkeit ab.
"Chernobyl" ist vielleicht vor allem deswegen so furchteinflößend, weil die Serie auf realen Gegebenheiten basiert. Sie zeigt die Folgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 – in den schrecklichsten Horror-Bildern.
In "Killing Eve" treibt eine Auftragsmörderin ihr Unwesen: Die psychopathische Villanelle (Jodie Comer, r.) tötet Menschen in ganz Europa. Ihre gnadenlose Kaltblütigkeit lässt einen schaudern - Spannung, Schock und Blut inklusive.
Nur für Erwachsene: "Hannibal" lotet die Grenzen der Gewaltdarstellung aus. Die bestialisch ermordeten Leichen werden meist besonders eklig dargestellt. Körper, auf denen Pilze wachsen, oder ein aus Menschen gebauter Totempfahl verbreiten eine bedrückende Stimmung.
Blut, Blut und noch mehr Blut fließt in "Vikings". Die Wikinger in der Serie haben es sich zum Ziel gesetzt, ihre Feinde möglichst brutal zu ermorden. Auch Menschenopfer und pikante Sex-Szenen sind in "Vikings" keine Seltenheit.
Die Serie "Preacher" ist zugleich Western, Roadmovie und schwarze Komödie – garniert mit jeder Menge bluttriefendem Horrorspaß. Ein Priester, ein Vampir und eine Kleinkriminelle erleben ein Abenteuer in einer Welt, in der Gott sich abgesetzt hat.
Der etwas andere Superheld: Matt Murdock alias Daredevil (Charlie Cox, Mitte) kämpft als düsterer Rächer nicht nur mit Bösewichten, sondern auch mit dem eigenen Gewissen. Die Gewalt in der Netflix-Serie "Marvel’s Daredevil" hat solche Ausmaße angenommen, dass die FSK-Freigabe für die zweite Staffel auf 18 angehoben wurde. Sicher nichts für eine öffentliche Zugfahrt.