Sean Connery, der erste "James Bond"-Darsteller der Geschichte, soll an Alzheimer erkrankt sein. Freunden des Schauspielers zufolge sei er "nicht mehr Herr seiner Sinne" und habe sein Erinnerungsvermögen verloren.

Sean Connery soll laut der "Bild am Sonntag" unter der Alzheimer-Krankheit leiden. Das Boulevardblatt beruft sich auf Freunde des Hollywood-Stars. Demnach soll Connery ständig vergessen, wo er sich aufhalte, um dann von seiner Frau Micheline Roquebrune abgeholt zu werden.

Connery nur noch "ein Schatten seiner selbst"

Wie Schauspielkollege Michael Caine der "BamS" berichtet, sei die Krankheit auch der Grund, warum der Schotte zurückgezogen in Spanien und seiner Wahlheimat New York lebt. "Er ist nicht mehr Herr seiner Sinne." Connery sei nur noch ein Schatten seiner selbst und man müsse sich ernste Sorgen um ihn machen, so Caine zur "Bild am Sonntag".

Durch die Rolle des Geheimagenten "James Bond", den er in den ersten fünf Filmen der Reihe verkörperte, erlangte Sean Connery Weltruhm. Nach mehr als vierzig Jahre Filmkarriere gab Connery im Jahr 2006 bekannt, sich endgültig aus dem Schauspielgeschäft zurückzuziehen und ein ruhiges Leben mit seiner Frau Micheline Roquebrune in Spanien zu führen. Seinen letzten Filmauftritt hatte der Schotte 2003 im Fantasyfilm "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen". (abi)