(mom) - Gehen Deutschland die Talente aus? In der zweiten Show der aktuellen Staffel vom "Supertalent" treffen sich allerlei alte Bekannte auf der Bühne.

Diese Woche war für Thomas Gottschalk vergleichsweise ruhig: Ein männlicher Stripper, ein bisschen Trash - aber die ganz schlimmen Dinger kommen wohl erst noch. Dafür bekamen die Zuschauer eine ganze Reihe alter Bekannter serviert.

Zum Beispiel Juliette Schoppmann: Die Sängerin wurde bereits in der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" ein bisschen berühmt, wo sie sich erst im Finale Alexander Klaws geschlagen geben musste. Jetzt also ein neuer - tränenreicher - Anlauf bei einer anderen Bohlen-Show.

Mit dem hat sie noch ein Hühnchen zu rupfen: Angeblich soll Juliette es vor zehn Jahren abgelehnt haben, die Bohlen-Komposition "Für Dich" zu singen, mit der dann Yvonne Catterfeld berühmt wurde. In einem tränenreichen Auftritt versichert sie Bohlen, dass sie das nie getan hätte und nicht weiß, wer die Absage an Bohlen geschickt hat. So richtig auflösen lässt sich die Sache nicht, aber jetzt darf Juliette eben zehn Jahre später noch mal ran. Ihren Auftritt absolviert sie erfolgreich - Juliette steht im Halbfinale.

Dann sind da noch zwei Zauberer, die man aus dem Internet schon lange kennt: Aldo Nicolini, dessen einziger Trick es ist, seinen Kopf lustig zu bewegen, und der Schock-Magier Dan Sperry. Die laut Gottschalk "Mischung aus Marilyn Manson und Edward mit den Scherenhänden" setzte auf ein bisschen Ekel und ein bisschen Überraschung. Das reichte, damit Michelle Hunziker den goldenen Buzzer benutzte und Sperry so direkt in die Live-Shows schickte.

Was war sonst noch? Ein paar Akrobaten, ein Typ mit Rasierschaum und ein Muskelmann, der es fertig bringt Michelle Hunziker auf den Boden krachen zu lassen, was ihr eine Gehirnerschütterung, ihm aber tatsächlich den Sprung in die nächste Runde einbringt.

Bei den Quoten sieht es für "Das Supertalent" weiter mau aus: Im Vergleich zum Auftakt vor einer Woche schalteten wieder eine Million Menschen weniger ein. Das reichte mit einer Einschaltquote von 26,7 Prozent zwar immer noch für den Tagessieg in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen und einen deutlichen Sieg gegen "Schlag den Raab" (19 Prozent). Von den Zahlen der vergangenen Jahre ist das aber weit entfernt.

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