Sylvie Meis in Flirtlaune: Wird das "Supertalent" zur Datingshow?

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Zum Flirten oder zum Fürchten - besonders Sylvie Meis kam in der neuen Folge des "Supertalents" auf RTL immer wieder gehörig ins Schwitzen, war mal erschrocken, mal angeekelt und mal sichtlich angetan. Im letzten Fall versuchte Bruce Darnell prompt, seine Jurykollegin mit dem betreffenden Kandidaten zu verkuppeln. Wird die Show am Ende noch zum Dating-Format? Man darf gespannt sein.

"Ich glaube, du findest noch vor dem Ende der Show einen Mann", kommentierte Bruce Darnell die leuchtenden Augen seiner Jury-Kollegin Sylvie Meis. Die war von einem Kandidaten nicht nur wegen seines Könnens angetan. Neben "Hammerkörpern" gab es in der neuen "Supertalent"-Folge auf RTL aber natürlich auch diesmal wieder ein paar Mensch gewordene Skurrilitäten zu bewundern ...
"Du hast du Arschkarte gezogen", bedauerte Juror Bruce Darnell den Mann, der das Hinterrad mimte: Die seit 22 Jahren bestehende Fairplay Crew aus Polen stellte tänzerisch-komödiantisch ein Auto dar.
Auch ein Video-Game "tanzten" die sechs Männer vor und begeisterten damit Jury und Publikum. Für das "geile Konzept" (Sylvie Meis) gab es verdienten Applaus und dreimal Ja.
Miss Ukraine wurde eine andere, darum gab Irina Frey ihre Modelkarriere im Alter von 16 Jahren gleich wieder auf. Stattdessen versuchte sie es nun mit Singen, kam damit bei der Jury aber deutlich schlechter an als die polnischen Tänzer. Für ihre Version von Blümchens "Blaue Augen" kassierte die Wahl-Schweizerin trotz Paillettenmini und Bomben-Selbstbewusstsein eine klare Abfuhr.
Skeptisch konnte man auch sein angesichts des tattrigen Professors Vladimir Georgievsky, der eine Trampolin-Nummer ankündigte: "In meinem Alter muss man was tun, um fit zu bleiben." Tatsächlich wirkte der Gute auf der Bühne dann plötzlich gar nicht mehr so senil.
Kein Wunder, in Wahrheit ist der Familienvater aus Moskau auch erst 48! Seine Comedy-Trampolin-Nummer brachte den bärtigen Künstler trotz eines Neins von Bruce Darnell eine Runde weiter.
Gar nicht senil, dafür superniedlich war der jüngste Kandidat der Show: Der fünfjährige Bruce-Darnell-Fan hatte sich seinen "Monster-Tanz" selbst beigebracht und überzeugte mit seinen Moves nicht nur sein Idol, sondern auch den Rest der Jury: dreimal Ja!
Auch Elliot Peier hatte den Rhythmus im Blut. Und nicht nur das! Der Schweizer Slackline-Akrobat benutzte das fünf Zentimeter breite Gurtband in Trampolin-Manier und brachte Jury und Publikum durch Balancieren und Springen gehörig ins Staunen. Klar, dass er weiterkam.
1.000 Euro wollte Dieter Bohlen darauf wetten, dass der folgende Kandidat da sicher nicht mithalten könne: "Wenn man sein Keyboard so hinstellt, dann kann das nix werden." Die originelle Performance des Italieners Matteo Galbusera alias Maicol Gatto sorgte jedoch für Begeisterung - und Erleichterung bei Dieter: Niemand hatte seine Wette angenommen.
Nach lustig folgte sexy: Der Turner und Varieté-Künstler David O'mer, der derzeit ein Engagement in Las Vegas hat, brachte mit seiner erotischen Luft-Akrobatik Jurorin Sylvie Meis gehörig ins Schwitzen: "Was für ein Hammerkörper!"
"Ich glaube, du findest jetzt einen Mann, bevor die Show vorbei ist", vermutete Bruce Darnell daraufhin und erntete von Sylvie ein lächelndes "Na ja, wer weiß?" Der Akrobat selbst lächelte nur verschmitzt.
"Oh ja", gab Sylvie Meis David O'mer natürlich ihre Stimme. Verliebt sei sie zwar nicht, so schnell ginge das nun doch nicht: Aber: "Der war gut zum Flirten!" Da auch die männlichen Juroren für ihn stimmten, hat Sylvie noch mindestens eine Runde Zeit, um weitere Gefühle zu entwickeln ...
David Robinson alias Psycho Jack lehrte die schöne Blondine dafür eher das Fürchten: "Der war ganz schön scary", befand sie nach dem Auftritt des Zauberkünstlers, gab ihm aber dennoch ihre Stimme. Dreimal Ja für den schwebenden "Irren"!
Auch Noah Chorny ließ Sylvie Meis Schauer über den Rücken laufen - diesmal war es Ekel, der sie angesichts der Toilette, auf und unter der der Stangen-Akrobat herumturnte, erfasste. Dieter Bohlen fand die Lokus-Idee dagegen top, auch Bruce Darnell stimmte für den New Yorker und so ging's ab in die nächste Runde.
Gar nicht eklig, sondern höchst talentiert präsentierte sich dagegen Ricky Kam, der es 2011 als Fünfjähriger bereits ins Finale der Show geschafft hatte. "Meine Finger sind länger geworden", erzählte der junge Pianist lächelnd, bevor er in die Tasten haute und schwindelerregend schnell ein Chopin-Stück spielte.
Technisch war er brillant, da war sich die Jury einig, Dieter Bohlen allerdings vermisste "große Gefühle". Die kamen bei der zweiten Nummer zum Tragen, die Ricky extra "für Sylvie" spielte. Zu Tränen gerührt umarmte sie den Jungen auf der Bühne, das Publikum schenkte Standing Ovations und die Jury ließ Ricky einstimmig weiter.
Für rätselndes Kopfschütteln sorgte im Anschluss erst mal der Tonkopf auf der Bühne: Was damit wohl passiert? Nun, der schottische Künstler Tom Campbell schnitt ihn in Stücke, klatschte sich diese ins Gesicht und formte ein Wesen, das an die Filmfigur Shrek erinnerte. "Wie kannst du darunter atmen?", wollte Dieter Bohlen wissen. "Ist schwer", gab Tom zu, doch seine Mühe wurde belohnt: dreimal Ja!
Ähnlich überraschend gestaltete sich der Auftritt des Musikers und Schauspielers Gennady Papizh, der mit Mund und Nase Naturgeräusche imitierte. Sylvie Meis war hin und weg: "Mysteriös und unfassbar schön!" Auch Dieter Bohlen fand es "magisch": "Du könntest ja alleine einen ganzen Film vertonen!" Und Bruce Darnell? Der drückte unter dem zustimmenden Jubel des Publikums den goldenen Buzzer und katapultierte Papizh damit direkt ins Finale der Show.