Das wäre sicher spannend geworden! Entertainer Harald Schmidt sollte als Polizeioberrat Gernot Schöllhammer Chef des neuen Schwarzwälder Ermittlerteams im "Tatort" werden. Nun sagte er jedoch ab. "Unprofessionell" findet das sein Beinahe-"Tatort"-Kollege Hans-Jochen Wagner.

Vor zwei Tagen wurde bekannt, dass Harald Schmidt seine Rolle im neuen Schwarzwald-"Tatort" nicht antreten wird. Er sagte dem Südwestrundfunk (SWR) aus "persönlichen Gründen" ab.

SWR-Filmchefin Martina Zöllner zeigte sich gegenüber "Spiegel Online" davon "sehr betroffen" und bedauerte die Entscheidung Schmidts.

Hans-Jochen Wagner kritisiert Schmidts Absage

Jetzt meldet sich auch Schmidts Beinahe-Kollege Hans-Jochen Wagner (48) zu Wort. Der "Bild"-Zeitung sagte er: "Ich war sehr überrascht, so kurz vor Drehbeginn ist das recht unprofessionell, aber man muss es akzeptieren."

Auch ohne Harald Schmidt werden die Dreharbeiten für den Schwarzwald-"Tatort" stattfinden – nach einem veränderten Drehbuch.

"Ich kenne seine Gründe nicht, hätte gerne mit ihm zusammengearbeitet, aber in unserem Job ist letztendlich jeder ersetzbar. Am meisten freue ich mich sowieso auf meine 'Tatort'-Kollegin Eva Löbau und den Schwarzwald", sagte Wagner weiter.

Harald Schmidt hatte zuvor schon in anderen TV-Produktionen mitgewirkt, zum Beispiel beim "Traumschiff" oder bei "SOKO Stuttgart". (jj)   © top.de