Die Schauspielerin Meret Becker steigt aus ihrer Rolle als Berliner "Tatort"-Kommissarin Nina Rubin aus. Aus finanzieller Sicht findet die Schauspielerin den Entschluss selbst "dusselig".

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Mit ihrem Ausstieg beim Berliner "Tatort" verabschiedet sich Schauspielerin Meret Becker von einer sicheren Geldquelle.

"Ich weiß, aus finanzieller Sicht ist es eigentlich dusselig aufzuhören, aber das hat für mich keine Priorität. Ich bin eher ein Nomade, der dann auch mal weiterzieht", sagte die Berlinerin (51) der Zeitung "Augsburger Allgemeine" (Montag).

"Es gibt ja Schauspieler, die würden sich für eine Hauptrolle im "Tatort" alle Beine ausreißen. Ich gehöre nicht dazu."

"Zutiefst dankbar" für "Tatort"-Rolle

Sie sei allerdings "zutiefst dankbar" für die Rolle der Kommissarin Nina Rubin. "Die Arbeit macht meistens einen Riesenspaß, aber die Dreharbeiten blockieren einen auch ordentlich zweimal im Jahr."

Bis 2022 ist Becker noch zusammen mit ihrem Kollegen Mark Waschke als Ermittler Robert Karow in dem TV-Krimi zu sehen, dann steigt sie aus. (dpa/ari)

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