Der Tatort im Ersten

1.000 Folgen "Tatort" - da ist natürlich eine Menge passiert. Dass die Musik von Klaus Doldinger stammt, wissen wahrscheinlich selbst "Tatort"-Verweigerer. Auch den Kurzauftritt von Berti Vogts dürften viele noch im Kopf haben. Hier sind ein paar Fakten, die Sie vielleicht noch nicht kannten.

"Borowski und das verlorene Mädchen" hieß der "Tatort" am Sonntag. Das Mädchen, das war die 17-jährige Schülerin Julia und verloren war sie an die Terrormiliz IS. Doch wie rekrutiert der "Islamische Staat" junge Frauen in Deutschland? Was sind das für Frauen und wie kann man sie wieder zurückgewinnen?

Gänsehaut-Szene beim gestrigen "Tatort": Ein kleines Mädchen möchte noch einmal ihre verstorbene Mutter sehen und macht dann mit ihrem Tablet Fotos von der Toten. Doch darf man das überhaupt?

Am Sonntag ermittelten beim "Tatort" mal wieder die Münchner Kommissare Franz Leitmayr und Ivo Batic. Bei diesem Fall stand das Duo aber nicht nur bei den Zuschauern unter Beobachtung: Die Polizei München unterzog die "Tatort"-Kollegen auf Twitter einem unterhaltsamen wie informativen Fakten-Check.

Ein Mord mitten in der Öffentlichkeit, Dutzende Menschen schauen zu und doch stehen die Kommissare der gestrigen "Tatort"-Folge "Die Wahrheit" nach den Zeugenaussagen mit leeren Händen da. Kann das wirklich sein? Wir haben mit einem Verhör-Experten über die Realität bei Zeugenvernehmungen gesprochen.

Eine etwas ulkige Truppe trinkfester Gesellen – so präsentierte uns der gestrige "Tatort" die drei Obdachlosen, die Zeugen eines Mordes wurden. Das Opfer wiederum ist durch das Betreiben einer Obdachlosenunterkunft reich geworden. Ist das realistisch? Wir haben mit Rolf Keicher von der Diakonie Deutschland über Obdachlosigkeit gesprochen.

Ein Mann erzählt seiner Therapeutin immer wieder von Mordfantasien. Doch statt zur Polizei zu gehen, beruft sich die Psychiaterin auf ihre Schweigepflicht. Darf sie das und was genau ist das eigentlich, diese Schweigepflicht?

Professor Boerne in Lebensgefahr! Der Münsteraner Geiselnahme-Thriller vereinte endlich mal wieder den Slapstick mit gehörig Spannung.

Im gestrigen "Tatort: Freitod" tötete eine Krankenschwester ihre Patienten. In der Realität sorgte zuletzt der Fall der Krankenpflegers Niels H. für enormes Aufsehen. Was für Menschen sind diese sogenannten "Todesengel"?

Der "Tatort: Die Kunst des Krieges" spielt im Milieu der organisierten Kriminalität – mit allem, was dazugehört: Ein kleiner Ausflug in Film und Wirklichkeit.

Beim gestrigen "Tatort" übernahm ein Überwachungsprogramm die Kontrolle über sich selbst. Es wehrte sich gegen seine Abschaltung, verfolgte seinen Entwickler und manipulierte sogar Beweise. "Reine Fiktion", meint Reinhard Karger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.

Big Data in Stuttgart: Niki Steins "2001"-Hommage ist der vermutlich erste Science-Fiction-Film der "Tatort"-Geschichte. Etwas anstrengend, aber auch wahrhaft spektakulär.

Im "Tatort" wurde diesmal die Familie eines Steuerfahnders ermordet, nur die kleine Tochter überlebte traumatisiert. Rache eines Steuersünders wurde schnell als Motiv vermutet. Gibt es solche Racheakte wirklich? Wie arbeitetet die Steuerfahndung und was ist das überhaupt?

Der Sonntag hat wieder einen Sinn, die "Tatort"-Sommerpause ist endlich vorbei! Die Kölner Kommissare Ballauf und Schenk eröffnen die neue Saison - mit einem bedrückenden Drama. Stimmen Sie ab: Wie finden Sie den "Tatort: Durchgedreht"?

Für "Tatort"-Fans hat das Warten ein Ende. Am Sonntag geht es nach der Sommerpause zur gewohnten Zeit nach der Tagesschau mit der ersten neuen Folge der ARD-Krimireihe weiter. Die Zeit der Wiederholungen ist vorbei.

Beim Dortmunder "Tatort" steigt ein Kommissar aus. Oberkommissar Daniel Kossik, der von Stefan Konarske (36) gespielt wird, wird 2017 ein letztes Mal im ARD-Kultkrimi zu sehen sein, wie der WDR mitteilte.

Der ehemalige "Tatort"-Ermittler Sieghardt Rupp aus Österreich ist schon seit fast einem Jahr tot. Auf eigenen Wunsch war der Tod des gebürtigen Bregenzers bereits im vergangenen Sommer nicht bekanntgegeben worden.

Die Schauspielerin verrät uns, ob und wie es für ihre Kommissarin Ellen Berlinger weitergeht.

Ein Mann fürs Extreme: Nicholas Ofczarek (44) ist nicht nur auf der Burgtheaterbühne ein Gigant. Der imposante Österreicher machte nun auch den neuen Frankfurter "Tatort" zum abgründigen Ereignis.

Der neu formierte Frankfurter "Tatort" funktioniert: Nicholas Ofczarek schillert in der Psychopathenrolle, die Kommissare Janneke (Margarita Broich) und Brix (Wolfram Koch) gewinnen an Format. Ein erstes echtes Ausrufezeichen aus Hessen.

Oans, zwoa, "Tatort": Die Münchner Batic und Leitmayer werfen sich ins wilde Oktoberfest-Treiben. Ein Unbekannter mischt ein gefährliches Betäubungsmittel ins Bier. Der wahrscheinlich promillereichste "Tatort" aller Zeiten ...

Der "Tatort: Fünf Minuten Himmel" war vorab mit viel Spannung erwartet worden: Immerhin war es der erste Auftritt von Heike Makatsch als Kommissarin. Die Vorfreude war allerdings schnell verflogen, wie die Twitterstimmen beweisen.

Was ist eigentlich ein Event-"Tatort"? Heike Makatschs Debüt am Sonntagabend wirft nicht nur in Sachen Begriffsdefinition Fragen auf. Doch interessanter ist: Geht es für ihre Figur der Kommissarin Ellen Berlinger überhaupt weiter?

Lange haben die Macher über diesem "Tatort"-Projekt gebrütet, da enttäuscht das Ergebnis umso mehr: Der als "Event" angekündigte Freiburg-Krimi mit Heike Makatsch war schlichtweg hanebüchen konstruiert.

Der Gewinner des Deutschen Fernsehkrimi-Preises 2016 ist der "Tatort - Verbrannt" (NDR) mit Wotan Wilke Möhring als Kommissar Falke. Der Krimi beschäftigte sich mit dem Feuertod eines Asylbewerbers in einer Gefängniszelle.

Der neue "Tatort" aus Dresden war gleich der Quotenbringer am Sonntag - gegen ihn war nichts auszurichten. Es gab in der Vergangenheit aber auch schon bessere "Tatort"-Debüts.

Das erwartet das Publikum im neuen Tatort mit Alwara Höfels.

Nach Schweigers neuestem verbalen Ausfall gegen Kritiker und "Tatort"-Kollegen kommt erneut Kritik, unter anderem von Hans Sarpei.

Til Schweiger spaltet mit den beiden Folgen "Der große Schmerz" und "Fegefeuer" mal wieder die Fernsehnation. Manche sind von Kommissar Nick Tschiller und der Extraportion Action begeistert, andere wiederum überhaupt nicht. Wo stehen Sie?

Weite Teile des Fernsehpublikums konnten sich am Sonntag nicht für den zweiten Teil des Til-Schweiger-"Tatort"-Krimis im Ersten erwärmen. Nur 7,69 Millionen Zuschauer (Marktanteil:...

Til Schweiger polarisiert: Seine Person, seine Filme, seine TV-Auftritte. Dass sein "Tatort" nun auch auf Twitter kritisch begleitet wird, kann da kaum verwundern.

Til Schweiger nennt seine Kritiker "Trottel" und disst Arbeit der "Tatort"-Kollegen.

Mit dem "Tatort: Fegefeuer" liefert Til Schweiger einen ordentlichen Actionkrimi ab. Nicht weniger - aber leider auch nicht mehr.

Der "Tatort: Wer bin ich?" mit Ulrich Tukur spaltete am Sonntagabend die TV-Nation. Von höchstem Lob bis zum totalen Verriss war alles dabei. Aber was denken Sie: War der gestrige "Tatort" hohe Kunst oder absoluter Mist?

Der "Tatort: Wer bin ich?" teilt sein Publikum in zwei - relativ gleich große - Teile: Die einen hielten ihn für große Kunst, die anderen für großen Müll. Eine Auswahl der besten Kommentare bei Twitter.

Entertainer kritisiert ebenfalls, dass die ARD die "Tatort"-Fälle verschoben hat.

"Dann können wir ja bald nur noch ein Testbild senden."

Was bedeutet es, wenn in Deutschlands beliebtester Fernsehreihe ein Mann einen anderen Mann mit nach Hause nimmt und die Nacht mit ihm verbringt?

Boerne und Thiel aus Münster sind die derzeit beliebtesten "Tatort"-Ermittler. Mit ihrem neuen Fall "Schwanensee" haben sie auch einen neuen persönlichen Quotenrekord aufgestellt: 13,63 Millionen Zuschauer schalteten am Sonntagabend ein. In der ewigen Hitliste schaffen sie es damit aber nur auf den zehnten Platz. Ein Überblick über die Top-20-Quotenerfolge beim "Tatort".

Kopfschüsse, herausspritzendes Gehirn, zwei Tote nach drei Minuten - und das alles um 20:15 Uhr im "Tatort". So manch ein Zuschauer wunderte sich am Sonntagabend über die außergewöhnliche Brutalität des Sonntagabend-Krimis. Die ARD weist die Verantwortung aber von sich.

Endlich, der "Tatort" ist aus der Sommerpause zurück - und wie: Ein grausiger Killer - den meisten besser bekannt als die Werbefigur "Tech Nick" - treibt in Luzern sein Unwesen. Die "Tatort"-Fans freuen sich, endlich hat der Sonntagabend wieder einen Sinn. Und dieses mal scheint die Folge aus der Schweiz auch die kritischen Zuschauer überzeugt zu haben. Die Twitterstimmen.

Interaktive "Tatort"-Karte: Diese Kommissare und Assistenten sind im ARD-Kultkrimi zu sehen.

Besonders beliebt war der Schweizer "Tatort" bei den TV-Zuschauern noch nie. Am Sonntag musste "Schutzlos" mit seinem ernsten Thema auch noch gegen die Sommersonne antreten - und ging dementsprechend quotentechnisch komplett unter.

... oder genau andersrum? Wie fanden Sie den "Tatort" - stimmen Sie ab!

Beim "Tatort" am Sonntagabend hieß es wieder: Bühne frei für Boerne und Thiel. Eigentlich ist der Münster-"Tatort" der mit Abstand beliebteste der ARD-Krimi-Reihe - doch die jüngste Folge kam bei Fans überraschend schlecht weg. Zu verworren, zu klamaukig, zu wenig Krimi: Die Twitter-Stimmen zum "Tatort: Erkläre Chimäre" aus Münster.

Neues Ermittler-Team kommt im Netz gut an, die Story hingegen nicht.

"Tatort": Simone Thomalla bekommt ein letztes Mal auf Twitter ihr Fett weg. Für den Abschied aus Leipzig gibt es wieder heftige Kritik.

Im ARD-"Tatort" "Dicker als Wasser" überzeugt Armin Rohde als Bösewicht. Nebendarsteller kamen dadurch etwas zu kurz. Was die Zuschauer sonst von der Folge hielten, verbreiteten sie munter auf Twitter.

Das Netz feiert ersten Franken-"Tatort" - und den Dialekt.

Am Sonntag heißt es zum ersten Mal: Willkommen beim "Dadord"! Denn erstmals in der mehr als 40-jährigen Geschichte des ARD-Kultkrimis geht ein Ermittlerteam in Franken auf Verbrecherjagd.