"Team Ninja Warrior": Verletzungsmisere und Schiedsrichter in Gefahr!

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Verletzte Athleten, Abstürze und sogar ein Schiedsrichter geriet in brenzlige Gefahr. Die fünfte Show von "Team Ninja Warrior Germany" war nichts für schwache Nerven.

Jan Köppen (li.) und Frank "Buschi" Buschmann haben beste Laune. Besonders über einen Teamnamen amüsieren sie sich prächtig: "Haarakiri". "Buschi" hat schnell einen passenden Kommentar parat: "Die müssen sich nach Jan Köppen und dessen Surfwelle auf dem Kopf benannt haben."
Nein, Team "Haarakiri" ist nicht etwas schlecht in Rechtschreibung. Es ist auch nicht auf Köppens Haartolle gesurft. Die Auflösung: Die Familienbande (Vater Angelo, r., und Tochter Alessia sowie "Schwiegersohn" Gero) kommt allesamt aus der Frisörzunft.
Das Drama um Casselly beginnt bereits vor der Show. "Beim Aufwärmen habe ich mir die Zehen nach oben gebogen", erzählt er. Der Zirkusartist ist bei einem Übungssprung gegen eine Beckenkante geknallt. Bei seinem ersten Lauf für das Team "Magic Monkeys" - immerhin die Titelverteidiger - erreicht er dennoch den Buzzer.
Das Verletzungspech hält jedoch an. Bei einem Absturz trifft es Andreas Brunner (li., Team "Südtirol"). Der Kletterer sieht es zunächst nicht so eng. "Mich hat's ziemlich blöd auf den Rücken geworfen", sagt er. Doch bereits bei seinem zweiten Lauf kassiert er einen nächsten schmerzhaften Schlag auf den Rücken. Brunner steht vor der Aufgabe.
Brunner (am Boden) aber quält sich - zumindest bis zu Teampartner Hannes Hofer. Später bittet der Geschundene um Schmerzmittel. Moderatorin Laura Wontorra hat einen Alternativvorschlag. "Wenn die Pillen nichts nutzen, dann klopft's 'Buschi' dir raus. Das ist immer auch mein Schmerzmittel jeden Morgen."
Zurück zur Familie "Haarakiri". Vater Angelo ist mit 52 Jahren der älteste Teilnehmer im Feld. Die Leistung des Oldies nötigt vor allem Moderator Frank Buschmann allerhöchsten Respekt ab.
Beinahe wäre ein Dritter neben "Buschi" und Oldie Angelo ohne Haar dagestanden: Als eine Pyrofontäne plötzlich in die Höhe schießt, steht ein Schiedsrichter viel zu nah daneben. Doch zum Glück passiert nichts! Jan Köppen pustet durch und meint: "Er hätte beinahe wie 'Buschi' ausgesehen - keine Haare mehr!"
Sehr unglücklich performt Frisörmeisterin Alessia. Die junge Frau aus dem Team "Haarakiri" versucht sich viermal an der "Doppel-Schwenkleiter". Während ihre Gegnerinnen an ihr vorbeifliegen, scheitert sie immer wieder und plumpst ins Nass. Das Familien-Trio aus dem Frisörsalon erzielt in der Vorrunde keinen einzigen Zähler und scheidet aus.
Diesen Namen sollten sich "Ninja Warrior"-Fans merken: Artur Schreiber. Erstmals im Parcours dabei, erzielt er sogleich die schnellste Zeit. Frank Buschmann unterstellt dem Newcomer zunächst noch das Aussehen eines "Bürohengstes" - dann schließt er ihn ins Herz. "Buschi" über Artur: "Ich liebe dich!"
Mit dieser Frau ist zu rechnen: Stefanie Noppinger aus Österreich. Wo eine Gegnerin wie Alessia, die Frisörmeisterin, längst im Wasser liegt, zeigt sie sich als Gelenkwunder. Die Athletin der "Magic Monkeys" hat bereits "Ninja Warrior"-Erfahrung. Sie war "Last Woman Standing" bei einer Austria-Ausgabe der Show.
Laut dem Rat des Arztes hätte René Casselly nicht mehr mitmachen sollen. Er rät dem Artisten wegen des lädierten Fußes von einer Teilnahme im Finale ab. Lebensgefahr erkennt der Arzt aber nicht - Casselly reichte diese Diagnose als Beruhigungspille. Wie selbstverständlich geht der taffe Bursche beim entscheidenden Lauf an den Start.
Das Finale wird zum Showdown zwischen dem Team "Touchdown" mit dem Überflieger des Abends, Artur Schreiber (li.). Gegner sind die "Magic Monkeys". Team "Touchdown" geht leicht favorisiert ins Rennen - immerhin hat es in der Vorrunde die "Affen" bereits besiegt.
Der linke Fuß ist schwer lädiert, und dennoch wird Casselly zum Helden des letzten und entscheidenden Laufes. Trotz Verletzung übersteht er als Schlussläufer den finalen Parcours und drückt den Buzzer. Seine "Magic Monkeys" haben somit die Chance, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Als letztes Team qualifizieren sich die "Magic Monkeys" für das Finale. Dann treten am kommenden Samstag, 20. Juli, 20.15 Uhr, RTL, die besten fünf Teams gegeneinander an. Moderiert wird der Showdown freilich wieder von Jan Köppen und Frank Buschmann. Und nicht nur die beiden fragen sich, wie fit wird Casselly zur endgültigen Entscheidung sein?