"The Voice Kids": Fesselndes Erlebnis für Coach Mark Forster

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Bei den letzten "Blind Auditions" ging es heiß her. Nur noch wenige Plätze waren in den Teams zu vergeben und die wollte natürlich jeder Coach mit seinen Wunschkandidaten bestücken. Weil aber viele der begehrten „The Voice Kids“-Kanditen sich zuletzt für Mark Foster entschieden und die anderen Coaches sich das nicht länger gefallen lassen wollten, rotteten sie sich zusammen.

Schon der Auftakt der Show hatte es in sich: "Singen da zwei?", fragte sich Lena, als sie die 15-jährige Jonna "Anywhere" (im Original von Rita Ora) singen hörte, so vielseitig war die Stimme der jungen Kandidatin. The BossHoss und Stefanie Kloß waren so beeindruckt, dass sie den Buzzer drückten - letztere bekam Jonnas Zuschlag.
"Total mutig und toll", lobte BossHoss-Alec den Auftritt der neunjährigen Elin, die sowohl die Coaches als auch das Publikum mit ihrer Version des Klassikers "Raindrops Keep Fallin' On My Head" verzauberte - wenngleich es nicht ganz für den Einzug in eines der Teams reichte. Trotzdem: "Ich bin so froh, dass du hier warst", versicherte Lena.
Danach wollte Lena es wissen: Wirkt Stefanies Stuhl in dieser Folge etwa besonders anziehend auf die Kandidaten? Sie tauschte mit ihrer Coach-Rivalin die Plätze und tatsächlich: Die 14-jährige Lara entschied sich für sie, obwohl sie mit dem Song "Meant To Be" von Bebe Rexha auch Stefanie und Mark Forster überzeugt hatte.
Daraufhin half Mark Forster Stefanie, ihren Platz zurückzuerobern, von wo aus sie prompt einen "Wahnsinnssong" hören konnte, wie sie befand. Der elfjährige Joshua sang Udo Lindenbergs "Wozu Sind Kriege Da?" und eroberte neben dem Herz der Silbermond-Sängerin auch die von Lena und The BossHoss. Joshua entschied sich für das Coach-Duo.
Ins Team BossHoss schaffte es auch die 14-jährige Kira, die mit "sanfter und sicherer Stimme" (BossHoss-Sascha) den Song "Little Me" der britischen Girlband Little Mix performte. Zwar waren die beiden Musiker die einzigen Coaches, die auf den Buzzer drückten, doch das machte Kira nichts aus: Sie wollte ohnehin am liebsten zu ihnen.
Danach sorgte Kandidatin Mondia für einen kleinen Höhepunkt: Die Coaches wollten nach ihrem Auftritt kaum glauben, dass da eine erst Neunjährige "At Last!" von Etta James zum Besten gegeben hatte. "Du bist ein absolutes Ausnahmetalent", fand Mark Forster, der sich wie The BossHoss umgedreht hatte und die Zusage von Mondia - eigentlich Lena-Fan - bekam.
"Wenn sich ein Coach umdrehen würde, wäre ich der glücklichste Mensch der Welt", kündigte danach David (14) an. Sein Traum wurde mehr als erfüllt: In letzter Sekunde drückten alle Coaches den Buzzer für sein sanftes Cover von Whitney Houstons "How Will I Know". Er wählte Stefanie, weil er deren Songs so liebt: "Bei 'Das Beste' heule ich immer."
"Das war der krasseste Moment in meinem Leben", freute sich anschließend die 13-jährige Kimberley, als sich The BossHoss für sie umdrehten. Gesungen hatte die Hobby-Fußballerin "Wer Wir Geworden Sind" von Lotte. Dass sie in der Show dabei war, hat sie ihrem Stiefpapa zu verdanken: Der hatte ihr Talent entdeckt.
Einen überzeugenden Auftritt legte auch die Kandidatin Elena (14) hin. Sie sang "What A Difference A Day Makes" von Dinah Washington und haute damit Mark und Lena um. Letztere griff zu einem Trick, klebte mit weißem Tape und Steffs Hilfe ein "E" vor ihren Namen auf den Boden - und gab sich danach ahnungslos: "Huch, das sieht ja aus, als stünde da dein Name ..."
"Ist das Schicksal?", machte sie höhere Mächte für das Erscheinen des Buchstaben verantwortlich und versuchte, die in Brasilien geborene Halbspanierin auf ihre Seite zu ziehen. Tatsächlich funktionierte ihr Trick: Obwohl Mark sich The BossHoss als Unterstützung holte und ihr alle drei ein Ständchen brachten, entschied Elena sich für Team Lena.
Erst seit 2015 lebt die zwölfjährige Syrerin Hala in Deutschland - sie begeisterte mit ihren Top-Deutschkenntnissen ebenso wie mit ihrer Stimme. Als sie den Adele-Song "Don't You Remember" sang, drückten alle Coaches außer Stefanie auf den Buzzer. Ihre Entscheidung für Mark hatte Folgen ...
Denn Lena fand es gar nicht gut, dass Mark ihr die süße Hala "weggenommen" hatte. Als der sich im Backstage-Bereich mit Halas Familie bekannt machte, heckte sie einen Plan aus, den BossHoss-Sänger Alec prompt begrüßte: "Wir müssen den ausschalten." Und so wurde der bebrillte Coach schließlich mit schwarzem Klebeband an seinen Stuhl gefesselt.
"Leute, ihr wisst schon, dass hier Kameras sind", spottete Mark über die Attacke seiner Kollegen. "Okay, wir haben jetzt alle unseren Spaß gehabt, nun bindet mich wieder los." Taten sie nicht - und so ging es für Mark tatsächlich gefesselt in die nächste Runde - wobei er sich sicher war, schon an den Buzzer zu kommen, wenn er unbedingt wollte ...
Das wollte er zunächst noch nicht - genau wie die anderen Coaches drehte er sich nicht um, als der elfjährige Cajus Ben Zuckers "Na und?!" interpretierte. "Ziemlich cool" (Stefanie) fanden es alle trotzdem, und der Kleine nahm den Coaches nichts übel. Er schenkte allen selbstgebastelte Glücksbringer.
Singen sei für sie "sehr intim", erzählte dann die 13-jährige Tapiwa, bevor sie mit dem Jazzklassiker "Georgia On My Mind" alle Coaches vom Hocker haute - beziehungsweise auf den Buzzer hauen ließ. "Ich könnte das nicht ansatzweise so singen wie du, mit so einer schönen, warmen Tiefe", schwärmte Stefanie. Pech für sie: Tapiwa, die an diesem Abend das letzte große Ausrufezeichen setzte, ging zu The BossHoss.