"The Voice of Germany" 2017: Rita Ora tarnt sich als Kandidatin - merken es die Coaches?

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In der neunten und letzten Blind Audition mussten die Juroren sich endgültig für ihre Teambesetzung entscheiden. Am Ende klingt eine Kandidatin "fast wie das Original" Rita Ora. Merken die Coaches, dass sie es tatsächlich ist?! © teleschau - der mediendienst GmbH

Er hat viel einstecken müssen von seiner Dauerrivalin Yvonne Catterfeld. Doch "The Voice"-Coach Mark Forster kann auch kräftig austeilen. Am Ende der letzten "Blind Audition" der aktuellen TVOG-Staffel dufte er dann aber mit einem Weltstar kuscheln. Dazu später mehr.
Den Anfang machte erst mal Pishtar Dakaj (32) aus Bietigheim-Bissingen, einem Nachbarort der Fanta-Homebase Stuttgart. Seine Wahl: Adel Tawils "Ist da jemand". "Du hast Attitude, das ist, was wir suchen", befand Michi Beck. Pishtar entschied sich allerdings für Mark Forsters Team.
",The Voice' ist das bisher größte in meinem Leben", erklärte Julia Lehner aus Linz. Die 23-jährige Österreicherin performte "The Cure" von Lady Gaga. Der Lebenstraum endete in Ernüchterung, denn kein Coach wollte sie im Team. "Sie hat die Emotionen vergessen, hat nur gesungen wie ein cooler Robot."
Jimmy Risch aus Luxemburg interpretierte "Colorblind" von den Counting Crows. "Mein Vater ist mein großes Vorbild, hoffentlich kann er mir die Nervosität nehmen", hoffte er. Auf den letzten Drücker buzzerte Yvonne Catterfeld. Sie will mit dem 19-Jährigen daran arbeiten, dass auf der Bühne "einfach mehr passiert".
"Mein Kindheitstraum ist es, mit Tanzen und Singen Geld zu verdienen", so Janina Beyerlein aus München. Die 16-Jährige performte "Starving" von Hailee Steinfeld & Grey feat. Zedd. Alle vier Choaching-Teams wollten sie, obwohl Samu fand: "Das war nicht die beste Performance, aber deine Aura ist wie ein Superstar." Janina entschied sich für ihn.
Normalerweise ist Forster das "Mobbing-Opfer" von Catterfeld, doch diesmal teilte er selbst aus. Als er sich wunderte, dass die Fantas sich Notizen zu den Kandidaten machten, meinte Forster verschmitzt: "Ach so, ja ihr seid ja schon älter ... Das bewundere ich eh an euch, wie ihr euch die ganzen Texte noch merken könnt." Da waren Fantas mal sprachlos.
Bei Benjamin Hartmanns Interpretation von Randy Newmans "You've Got A Friend In Me" wurde es Mark warm ums Herz: "Ich hatte sofort gute Laune und wollte Michi und Smudo umarmen. Aber die wollten nicht." Smudo, noch schmollend wegen des Scherzes über sein Alter: "Und das wundert dich?" Dann umarmte er den Kollegen doch: "Du hast in mir auch einen Freund." Michi blieb reserviert: "Ein Freund reicht erst mal."
Als Benjamin Hartmann (22) erzählte, dass er als Singer/Songwriter mit eigenen Songs auftritt, rief Mark: "Gebt dem Mann eine Gitarre!" Bei der Übergabe suchte er erneut Körperkontakt. "Nicht anfassen!", riefen die Fantas. "Warum bist du denn so touchy heute?"
Mark Forster antwortete: "Merkst du nicht, dass ich einfach nur auf der Suche bin nach Liebe?" Die bekam der Coach von Benjamin nicht, denn der ging lieber mit den Fantas. Vorher wollten allerdings auch die mal Rudelkuscheln.
"Wenn Leute mich sehen, denken die, dass ich ein bisschen verrückt bin - was auch stimmt", erklärte Natalie Darabos aus Eislingen. Die 25-Jährige interpretierte "Shout" von Tears for Fears auf eigenwillige, mystische Weise. Zu mystisch für Yvonne: "Bei mir hat es gar nichts ausgelöst." Auch die anderen Coaches ließen den Buzzer unberührt.
Joni Mitchells "Big Yellow Taxi" interpretierte die französisch-amerikanische Wahl-Berlinerin Marie-Claude Rubin. Die Darbietung der 27-Jährigen Globetrotterin ließ Mark poetisch werden: "Kurz dachte ich, ich lebe in den 70ern und will gerade aus einer Bar gehen, aber ich bleibe, weil die Sängerin so gut ist und ich sie nie wieder vergesse."
Yvonne konterte mal wieder biestig: "Ich lade dich ein, in das beste Team zu kommen." Marks Charme-Offensive wurde erhört: "Es freut mich, dass du die gleichen Bilder in deinem Kopf hattest", so Marks neues Team-Mitglied Marie-Claude.
Jonas Oberstaller aus Südtirol interpretierte "Ride" von Twenty One Pilots. Der notorische Langschläfer entpuppte sich auf der Bühne als aufgewecktes Kerlchen und überzeugte alle außer die Fantas. "Am Anfang war das nicht so genau, aber egal, du machst eine Show", so Samu.
"Ich mag es, wenn die Leute mitfeiern", sagte Nanette Foh aus Günding in Bayern. Samu und die Fantas feierten ihre Version des Oldies "Mr. Sandman" von The Cordettes. Über den leichten bairischen Dialekt-Einschlag amüsierte sich die komplette Jury. "Ich habe eine Rock'n'Roll-Band", erzählte die 24-Jährige. "Ich auch", erwiderte Samu. Und schon ging Nanette mit ihm.
Miguel Fialho aus Gemünden im Westerwald wagte sich mit 16 Jahren an einen ganz großen: Ed Sheerans "Shape Of You" machte er mutig zu seinem eigenen Song. Sichtbar erleichtert drehte Miguel stimmlich auf, als der erste Juror sich umdrehte: Mark Forster. Es folgte Samu. "Ich höre deine Musik gerne", sagte Fialho zu Samu. Dann die Überraschung: "Aber ich finde, dass wir Rheinland-Pfälzer zusammenhalten müssen."
Schon fünfmal hatte sich Linda Helterhoff aus Cottbus für "The Voice" beworben, am Donnerstag bekam sie endlich ihre Chance. Mit "Alles leuchtet" von Joy Denalane überzeugte die 25-Jährige die Coaches Yvonne Catterfeld und Samu Haber.
Als Samu Haber behauptete, selbst gern deutsche Musik zu hören, musste er zum Beweis singen - er wählte "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei" und behauptete: "Ich singe diesen Song immer unter der Dusche." Linda entschied sich lieber für Team Yvonne. Erzrivale Mark fragte: "Catterfeld, wird es nicht langsam langweilig, immer zu gewinnen?"
"Ich habe einen Schuh-Tick", bekannte Petra Wydler aus Zuchwil in der Schweiz. Am liebsten pinkfarbene Highheels - und die trug sie auch bei ihrer Darbietung von Brandi Carliles "The Story". Davor erzählte sie ihre eigene Lovestory: Seit der Freund der 28-Jährigen in die USA ging, führt sie eine Fernbeziehung. "Es ist schwierig, dass er nicht da ist."
Petra beherrschte die leisen wie die lauten Töne so virtuos, dass es Samu nicht mehr auf dem Stuhl hielt. Enttäuscht war er allerdings, dass die junge Dame nicht auf seinem Konzert in ihrer Heimat war. "Ich wäre gern dagewesen, aber ich war in den Ferien." Samu versuchte, das zu glauben. "Wir rocken diese Show", versprach er seinem letzten fehlenden Team-Mitglied. Und der Freund aus den USA? Der gratulierte immerhin per Videochat.
"Hoffentlich werde ich gebuzzert", erklärte Rita Ora vor dem Auftritt. Tatsächlich drückten alle fünf Coaches. "Das war gar nicht schlecht, klang fast wie das Original", fand Mark. Auf die Frage der Fantas nach ihrem Namen erwiderte sie: "Rita Ora". Der Groschen bei der Jury war noch immer nicht gefallen. "Okay, du veräppelst uns, bist du ein Double?", hakte Yvonne nach.
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