"The Voice of Germany": Das wurde aus den Gewinnern

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Sagen Ihnen diese Namen noch etwas: Ivy Quainoo, Charley Ann Schmutzler oder Andreas Kümmert? Sie alle gewannen bei "The Voice of Germany". Zum Start der siebten Staffel der Castingshow am 19. Oktober: Das machen die Ex-Gewinner heute. © top.de

Sängerin Ivy Quainoo startete 2011 bei "The Voice" im "Team BossHoss" und konnte sich 2012 im Finale der ersten Staffel unter anderem gegen Sänger Max Giesinger durchsetzen.
Nach ihrem Sieg bei "The Voice" veröffentlichte Ivy ihr Solodebüt. Es folgte der Gewinn eines "Echo" als "Beste Künstlerin Rock/Pop-National". 2015 ging sie nach New York, schloss an der "American Academy of Dramatic Arts" ein Schauspielstudium ab. Im September 2017 veröffentlichte Ivy ihre neue Single "Supercharged".
Sänger Nick Howard hatte schon vor seiner Teilnahme bei "The Voice" zwei Alben veröffentlicht. So richtig bekannt wurde er aber durch die TV-Show, die er 2013 gewann. Zuletzt veröffentlichte er 2016 das Album "Fight". Über seine Teilnahme bei "The Voice" ...
... sagte er im Juni 2016 der Zeitschrift "Unicum": "Es war toll, dort zu gewinnen. Das hat mir viele Türen geöffnet. Aber in Deutschland ist der Casting-Show-Stempel nicht immer von Vorteil. Ich musste mich in den letzten zwei Jahren sehr anstrengen, um zu beweisen, dass ich ein richtiger Musiker bin. Und, dass ich nicht mehr weggehe." Viel hört man trotzdem nicht mehr von ihm.
Bevor Andreas Kümmert aus Unterfranken 2013 das Finale von "The Voice of Germany" gewann, hatte er sich bereits als Solokünstler einen Namen gemacht.
2015 machte er Schlagzeilen, weil er nicht beim Eurovision Song Contest auftreten wollte. Eine Angststörung, bedingt durch die plötzliche Popularität, sei der Grund für seine Entscheidung gewesen, hieß es. 2016 brachte Andreas Kümmert das Album "Recovery Case" heraus. Darin verarbeitet er seine Erkrankung. Im November 2017 ist er wieder auf Tour.
Große Freude bei Charley Ann Schmutzler: Am 12. Dezember 2014 gewann sie das Finale der Liveshow von "The Voice of Germany". Fernsehzuschauer kannten die Schauspielerin bereits aus TV-Serien wie "SOKO Wismar".
Im Nachhinein sieht die Dresdnerin ihre Teilnahme kritisch. Versprechungen seien nicht eingelöst worden und der plötzliche Hype sei schlecht für die Psyche. Ihre Musikkarriere hat sie dennoch nicht komplett an den Nagel gehängt. Momentan arbeitet sie an einem neuen Album.
Zusammen mit Michi Beck und Smudo feierte Jamie-Lee Kriewitz das Finale von "The Voice of Germany" in Berlin am 17. Dezember 2015. Im darauffolgenden Jahr trat sie für Deutschland beim ESC an.
Zwei Jahre später ist ihr Outfit gediegener und auch die Musik von Jamie-Lee Kriewitz soll erwachsener klingen. Zukünftig möchte sie eigene Songs schreiben.
Sänger Andreas Bourani gratulierte 2016 Tay Schmedtmann (links) zu seinem Sieg bei "The Voice of Germany".
Eine Woche darauf schaffte es Tays Song "Lauf Baby lauf" auf Platz 23 der deutschen Charts. Danach wurde es allerdings still um den Musiker. Angeblich bastelt er noch an seinem ersten Album.
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