• Die Tierrechtsorganisation Peta hat eine Forderung an die ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" und ihren Moderator Horst Lichter gestellt.
  • Die Organisation bittet darum, dass in der Sendung nicht mehr mit Stücken aus Elfenbein gehandelt wird.

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Die Tierrechtsorganisation Peta hat die ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" in einem Schreiben dazu aufgefordert, kein Elfenbein mehr in der Sendung zuzulassen. Wie die Organisation in einer Mitteilung auf ihrer Webseite erklärt, habe man sich an den Moderator Horst Lichter sowie die Redaktion des ZDF gewandt. "Wir fordern Herrn Lichter und die Händler:innen der Sendung auf, ein Zeichen für den Artenschutz und gegen die Trophäenjagd zu setzen", heißt es.

"Neben dem zu hinterfragenden rechtlichen Status bestimmter Elfenbeinstücke hat "Bares für Rares" auch eine öffentliche Vorbildfunktion für ethisches Handeln", wird Peter Höffken, Fachleiter des Kampagnenteams bei Peta Deutschland, zitiert. "Während die Elefantenpopulationen in Afrika kollabieren, werden ihre Körperteile, für die sie getötet wurden, in einer vergnüglichen Unterhaltungssendung angekauft. Wir alle müssen jetzt einen Teil dazu beitragen, die Natur- und Artenschutzkrise zu stoppen."

ZDF hat auf Peta-Forderung geantwortet

Laut der Mitteilung habe das ZDF bisher nicht auf die Forderung reagiert. Auf Anfrage der Nachrichtenseite "t-online" erklärte der Sender jedoch, Peta inzwischen geantwortet zu haben. Details zum Inhalt der Antwort seien jedoch nicht genannt worden.

Peta führt auf seiner Webseite eine Studie unter Beteiligung der Universität Oxford an, nach der durch vermeintlich legalen Handel neues und damit illegales Elfenbein auf den Markt gebracht werde. Demnach hätten Labortests ergeben, dass 74,3 Prozent der untersuchten und als angeblich antik angebotenen Stücke in Europa nach 1947 produziert worden und somit illegal seien. Die Studie habe ergeben, dass allein in Deutschland 56 Prozent aller vermeintlich antiken Elfenbein-Stücke illegal seien.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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