"Match! Promis auf Datingkurs": Thomalla-Doppelgängerin bringt TV-Casanova in Fahrt

Letzte Woche gab's zwei Abfuhren für TV-Casanova Sebastian Fobe, diesmal lief die Sache schon runder. Wendler-Ex Claudia Norberg musste beim RTL2-Dating erst mal ins Trainigslager. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Juhu, die ersten Schmetterlinge flattern! Die RTLZWEI-Show "Match! Promis auf Datingkurs" verzeichnet erste Erfolge, bei mindestens einem Date gab's ordentlich Herzklopfen. Doch welchen TV-Star hat's erwischt (von links): Sebastian Fobe, Claudia Norberg, Sarah Knappik oder Marcellino Kremers?
Es begann mit bangen Warteminuten: Nachdem er letzte Woche zweimal abgeblitzt war, schien die dritte Dame Sebastian Fobe nun zu versetzen. Zum Glück war die 35-jährige Lehrerin Perwin aber schlicht nicht von der pünktlichsten Sorte und tauchte schließlich doch noch auf. "Der Fluch ist gebrochen!", zeigte sich der TV-Casanova erleichtert.
Auf Rat von Flirttrainerin Doro hatte Sebastian ihr Blumen mitgebracht - und zwar gleich einen Riesenstrauß roter Rosen! Das kann man etwas übertrieben finden, Perwin war aber zum Glück beeindruckt und schlussfolgerte sogleich: "Das heißt, heute haben wir das Bad-Boy-Image komplett abgelegt?" Jupp, er habe mehrere Facetten, offenbarte Sebastian.
Beide waren voneinander angetan, was sich in der Nachbesprechung bei Mathew und Doro bestätigte, zu der auch Marcellino geladen war. Statt wie letztes Mal in Einhorn-, hatte Assistent Chris die zwei diesmal in Schäfchenpuschen gesteckt. "Die weichen Schlappen sollen den Promis helfen, ihre wahren Emotionen zu zeigen", erklärte der Off-Sprecher.
Beide Flirtschüler bekamen Lob für ihr Gentleman-Verhalten, sagten Nettes über ihre Dates - wir erinnern uns: Letzte Woche traf Marcellino die sportliche Tülay (23) -, um dann zu bekunden, dass sie durchaus noch an weiteren Dates interessiert seien. Sollten sie bekommen: Marcellino etwa durfte Studentin Lena (26) treffen.
Die sei "auf jeden Fall der Knaller", stellte er kopfschüttelnd fest. Dass sie noch nie ein Date hatte und dementsprechend nervös war - okay. Doch nachdem ihr Marcellino vermittelte, dass es doch einfach nur um ein normales Gespräch ginge, wie sie es mit ihren Ex-Freunden sicher auch geführt hatte, kam es zu einem merkwürdigen Geständnis.
Sie habe sich mit denen eigentlich nie unterhalten. "Also ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre ...", zählte Marcellino noch mal lachend die Dauer ihrer drei Beziehungen auf, um seine verständliche Verblüfftheit zum Ausdruck zu bringen. "Ja, in der Beziehung, nach drei Monaten dann" sei es doch mal zu Gesprächen gekommen, räumte sie ein.
Hmmm, okay. Themawechsel? Zum Glück lag in der Bar ein Tarotkartenset herum. Lena zog die Karte "Macht", Marcellino die "Prinzessin der Scheiben". "Das war meine Energie, ich stamme nämlich von einer mongolischen Prinzessin ab", vermutete Lena, und Marcellino fasste zusammen: "Dann sind das unsere Karten. Die sind zusammen sehr mächtig, die zwei."
Mächtig Eindruck machte auf Claudia der smarte Benjamin, ihr erstes "Match!"-Date. "Schön siehst du aus", schmeichelte sie ihm zur Begrüßung, woraufhin der Off-Sprecher gleich rügte: "Eigentlich müsste das erste Kompliment vom Mann kommen." Ähm ... willkommen im Jahr 2020? Brav lobte Benjamin kurz darauf Claudias "Mega-Outfit". Na, geht doch.
Zudem war sein Sternzeichen Krebs, was Skorpion Claudia freute: "Das ist ja mega!" Es hätte so schön sein können, hätte Benjamin nicht sein Alter erwähnt: 36, also gut zwölf Jahre jünger als Claudia! Auf die Frage nach seinem Kinderwunsch lavierte er herum, dass ein Hund ja auch ganz dufte sei, aber im Grunde war ab da klar: Der ist es nicht.
Dass auch beim von der Agentur organisierten Speed-Dating Amors Pfeil nicht treffen würde, war gleich von Beginn an klar: Hier passte so ziemlich nix, aber es sollte ja vor allem ums Trainieren der Flirt-Fähigkeit gehen. Dass Flirten in der Regel besser funktioniert, wenn man sich vom Gegenüber angezogen fühlt ... Ach, nicht zu viel nachdenken!
Marcellino lobte die schon aus Folge eins bekannte Gloria, die im gelb-schwarzen Outfit gekommen war, als "flotte Biene", woraufhin sie zwar sehr lachen musste, das große Knistern aber ausblieb. Erst recht bei ihr und Sebastian, hier hatte die Chemie schon bei der Agenturparty nicht gestimmt, und auch jetzt war sie ihm wieder zu forsch und "touchy".
Touchy gab sich auch Claudia Norberg und befühlte bewundernd die Armmuskeln von Fitnessfreak Daniel. Der fand das okay und bot ihr gleich noch den Bauch zum Befummeln an. Angereist war er, O-Ton, "jungfräulich" (heißt: das erste Mal geflogen) und auch sonst mit seinen 21 Jahren Claudia vermutlich zu grün hinter den Ohren. Sie schlug sich dennoch wacker.
Sarah ging nicht auf Tuchfühlung, sondern horchte Daniel in bewährter Knappik-Manier aus, was vom Coachingteam mit Argusaugen beobachtet wurde. "Und schon wieder 'ne Frage. Peng, peng, peng, wie aus dem Maschinengewehr", konstatierte Doro. "Schwierige Aufgabe." Immerhin wirkten die Fragen diesmal eher interessiert als misstrauisch ...
Anders als bei Tillmann, dem sie ganz offensichtlich wie in Folge eins Manuel unterstellte, vor allem an ihrem Ruhm interessiert zu sein - hatte der Gute sich auf der Singleparty allzu sehr über sie gefreut. Seinen Wohnort in der Nähe von München nahm sie zum Anlass, ihn - Stichwort Oktoberfest - nach seinen Trink- und sonstigen Drogenerfahrungen zu fragen.
Vor andere Herausforderungen sah sich indes Marcellino gestellt, dem die 39-jährige zweite Gloria im Raum gestand, "Cinéastin" zu sein. "Bitte was?" Erleichtert erfuhr er, dass sie damit ihr großes Kino-Interesse zum Ausdruck gebracht hatte. Jo, Actionfilme gucke er auch gerne. Bei der Frage nach seinen Leseerfahrungen musste er allerdings passen.
Und auch aus Sebastian und Gloria 2 wird wohl nicht mehr werden. Egal, war ja nur "Trainingslager". Am Ende der Folge ging es für ihn erneut zu einem "echten" Date, er traf Sozialassistentin und Tänzerin Monique (26). Die war, anders als Perwin, pünktlich, erinnerte ihn optisch an "Sophia Thomallas kleine Schwester" und schien ihm gut zu gefallen.
So gut, dass seine Witze vor lauter Nervosität etwas daneben gingen. Auf die Frage nach der Anzahl seiner Beziehungen, antwortete er: "Mehrere. Hundert?" Sie nahm es ihm nicht übel, freute sich stattdessen an seinen "niedlichen, kleinen Ohren" und attestierte ihm Tiefgründigkeit. Sebastian: "Boah, die macht mich verlegen, können wir'n Cut machen?"
"Wenn mich 'ne Frau verlegen macht und ich bin schüchtern, dann bin ich eigentlich schon fast verknallt", gab er im Anschluss zu. "Passiert nicht so oft." Auch bei Monique waren "schon so leicht Schmetterlinge da". Uiuiui, klingt vielversprechend! In der Vorschau auf Folge drei küsst Sebastian allerdings eine andere Blondine. Es bleibt spannend ...