(kom) - Wie gefährlich wird die Jubiläumsstaffel von "Deutschland sucht den Superstar"? Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wird eine Kandidatin von verrückten "Tokio Hotel"-Fans bedroht, sogar von Bomben in den Liveshows ist die Rede.

DSDS-Kandidatin Laura wird von den fanatischen Tokio Hotel-Fans "Afghanen auf Tour" bedroht, weil sie in der letzten Show mit Bill Kaulitz flirtete. Zur Erinnerung: Am Mittwoch trat Laura Kleinas gemeinsam mit ihren drei Freundinnen vor die DSDS-Jury. Weder der Text saß, noch die Noten wurden getroffen. Doch eine Kandidatin erweckte dennoch das Interesse von Juror Bill Kaulitz: Er setzte sich für die 18-Jährige ein und ließ sie noch einmal alleine antreten - mit Erfolg.

Doch der freundliche Einsatz von Bill Kaulitz kommt offenbar bei den "Tokio Hotel"-Fans nicht an: In einem offenen Brief im Internet kündigten die "Afghanen auf Tour" an, Laura Gewalt anzutun. Die vier vermummten Frauen drohen mit Waffen und Handgranaten bei den "Deutschland sucht den Superstar"-Liveshows.

In dem Brief werde Laura als "Schlampe" bezeichnet, "die es verdient hat, zu sterben". Die Kandidatin sagte der "Bild": "Der Brief macht mir schreckliche Angst. Man weiß ja nie, wozu solche Menschen fähig sind."

Bei RTL scheint man die Angelegenheit sehr ernst zu nehmen. Der "Bild"-Zeitung sagte Sprecherin Anke Eickmeyer: "Solche Drohungen können wir nur aufs Schärfste verurteilen. Wir tun alles, um unsere Kandidaten zu schützen."