Hartmut Mehdorn liefert ein Beispiel dafür ab, warum man übermüdet nicht Auto fahren sollte: Auf dem Heimweg krachte der Chef des Berliner Flughafens BER gegen eine Leitplanke, überstand den Unfall aber unverletzt. Sein 16-Stunden-Tagt sei schuld gewesen, erklärt der 71-Jährige nun.

Es war eine lange Sitzung für den Aufsichtsrat des maladen Berliner Flughafens. So lang, dass Hartmut Mehdorn seinen Chauffeur nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" ("BZ") nach Hause geschickt haben soll. Als die Sitzung, die um 9:30 Uhr begann, nach vielen Stunden schließlich in der Nacht endete, setzte sich der BER-Chef selbst ans Steuer seines Dienstwagens. Nur 30 Minuten Autofahrt sind es vom Terminal bis zu seiner Wohnung in Berlin-Mitte.

Doch auf dem Heimweg war der 71-Jährige offenbar so müde, das er gegen eine Leitplanke fuhr, sodass das Auto auf die Seite kippte. "Ich habe nach einem 16-Stunden-Tag eine Sekunde nicht aufgepasst. Und schon war's passiert", erklärte der Manager den Unfall in der "Bild am Sonntag". Ein Alkoholtest der Polizei war laut "BZ" unauffällig, eine ärztliche Behandlung lehnte er ab. Nach Angaben von Polizei- und Flughafensprecher sei er unverletzt. (com)