• Der Genfer Autosalon wurde erneut abgesagt.
  • Als Gründe nannten die Veranstalter wirtschaftliche und politische Unsicherheiten sowie die Corona-Pandemie.
  • Ein Ableger des Branchentreffs ist für November 2023 in Doha in Katar geplant.

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Der Genfer Autosalon wird auch nächstes Jahr nicht stattfinden. Die Veranstalter nannten am Donnerstag globale wirtschaftliche und politische Unsicherheiten sowie die Corona-Pandemie als Gründe, die traditionsreiche Branchen-Schau zum vierten Mal in Folge abzusagen. Wegen der Risiken seien viele Hersteller nicht in der Lage, ihre Teilnahme zu garantieren.

Es wäre der erste Autosalon seit Februar 2019 gewesen

Der Autosalon hätte im Februar zum ersten Mal seit 2019 wieder stattfinden sollen. Stattdessen wollen sich die Veranstalter nun darauf konzentrieren, wie geplant erstmals einen Ableger des Genfer Autosalons im November 2023 in Doha in Katar zu organisieren.

Die Geneva International Motor Show (GIMS) hatte ihre Anfänge vor mehr als 100 Jahren. Sie gehörte neben der IAA in Deutschland, der Motor Show in Tokio und der Detroit Auto Show zu den wichtigsten Automessen der Welt.(dpa/jst)

WTO: Krieg in der Ukraine bedroht Weltwirtschaft und politische Stabilität

Der russische Krieg gegen die Ukraine könnte die globale Wirtschaft nach einer Analyse der Welthandelsorganisation (WTO) in diesem Jahr bis zu 1,3 Prozentpunkte Wachstum kosten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2022 nach Modellrechnungen nur noch um 3,1 bis 3,7 Prozent wachsen, erklärte die WTO in Genf in einer Analyse über die Folgen des Krieges für den Handel. (dpa)