Griechenland hat nachgerechnet. Athen verlangt von der deutschen Regierung Reparationszahlungen in Höhe von 278,7 Milliarden Euro. Sind die Forderungen gerechtfertigt? Stimmen Sie ab!

Griechische Politiker fordern immer wieder Geld von Deutschland wegen des Zweiten Weltkriegs. Dabei geht es um Entschädigungen für Kriegsverbrechen und -schäden sowie um die Tilgung von Ansprüchen aus einer Zwangsanleihe. Experten des staatlichen griechischen Rechnungshofes errechneten nun die Gesamtsumme der Reparationen, die noch offen stünden.

Umfasst werden Entschädigungen für Kriegsverbrechen und -schäden sowie Ansprüche aus einer Zwangsanleihe, die 1942 die Bank von Griechenland der Deutschen Reichsbank geben musste. Deutschland pocht auf ein Abkommen von 1960, nach dem Athen 115 Millionen Mark ausgezahlt wurden.

Die Bundesregierung weist die neue Forderung Griechenlands nach 278,7 Milliarden Euro als Wiedergutmachung für NS-Verbrechen zurück. Vizekanzler Sigmar Gabriel sagte, die Reparationsfrage sei juristisch erledigt. Der SPD-Vorsitzende warnte zugleich, es sei "dumm", Entschädigungsforderungen mit den laufenden Verhandlungen über Kredithilfen zu vermischen.

Athen fordert gigantische Kriegs-Reparationen - das steckt dahinter.

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