Der Autobauer Mercedes-Benz und die kanadische Regierung wollen enger zusammenarbeiten.

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Beide Parteien hätten eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Zusammenarbeit in der gesamten automobilen Wertschöpfungskette zu vertiefen, teilte Mercedes-Benz am Dienstag mit. Ziel sei es, die Zusammenarbeit und wirtschaftlichen Chancen innerhalb der kanadischen Lieferkette für Elektrofahrzeuge zu fördern. Das beinhalte unter anderem den Zugang zu primären Rohstoffquellen.

Mit dem Hochlauf der Elektromobilität werde die Nachfrage nach spezifischen Rohstoffen steigen, insbesondere nach Kobalt und Lithium, hieß es von Mercedes-Benz. Mit dem Dialog solle auch die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern vor Ort ausgebaut werden. Im Rahmen einer geplanten Partnerschaft mit dem Unternehmen Rock Tech Lithium sollen Mercedes-Benz und seine Batteriepartner mit bis zu 10 000 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr beliefert werden. Die beabsichtigte Zusammenarbeit solle 2026 mit einer Qualifizierungsphase starten.

"Mercedes-Benz ist dabei, die Produktion von Elektrofahrzeugen drastisch zu steigern", sagte Vorstandsmitglied Markus Schäfer laut Mitteilung. Mit Kanada habe Mercedes einen wichtigen und leistungsfähigen Partner an seiner Seite, um eine neue Ära der nachhaltigen Transformation in der Automobilindustrie einzuleiten.  © dpa