(kle) - EU-Ermittler haben Razzien bei mehreren deutschen Gaslieferanten durchgeführt. Dies meldet die Online-Ausgabe des "Spiegel".

Von den Durchsuchungen waren Büros von E.on, Ruhrgas, RWE und Gazprom Germania betroffen. Die Unternehmen sollen Preise abgesprochen, Märkte aufgeteilt und die Konkurrenz behindert haben. Durch die dadurch herbeigeführte Begrenzung des Marktes und die höheren Preise kann sich das Gebaren der Gasversorger direkt auf den Kunden auswirken. Beweise hierfür liegen bislang jedoch nicht vor.

Sprecher von E.on, RWE und Gazprom Germania bestätigten die Untersuchungen.