Im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Plünderung angolanischer Staatskassen hat die Schweizer Justiz ein Strafverfahren eröffnet.

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Am Mittwoch gab es wegen des Verdachts auf Geldwäsche deshalb an mehreren Standorten in der Schweiz Hausdurchsuchungen, wie die Bundesanwaltschaft in Bern am Donnerstag mitteilte. Die Ermittlungen richteten sich "gegen unbekannt".

Es gehe um "mögliche Straftaten gegen das Vermögen der angolanischen Nationalbank und des angolanischen Staatsfonds". Um welche Summen es geht, sagt die Bundesanwaltschaft nicht.

Auch Großbritannien ermittelt

Auch in anderen Ländern, etwa Großbritannien, wird nach angolanischen Medienberichten in Zusammenhang mit möglichen Plünderungen ermittelt.

Die schweizerische "Handelszeitung" berichtete, unter anderem seien die Büroräume eines prominenten Unternehmers mit Schweizer und angolanischer Staatsbürgerschaft in Zürich durchsucht worden.

Der Unternehmer habe bis vor kurzem die Gelder des Staatsfonds und Vermögenswerte der Nationalbank verwaltet.  © dpa