Diesel-Skandal: Audi, BMW, Daimler, Porsche, VW

Mit dem VW-Diesel-Skandal hatte es begonnen. Doch mittlerweile weitet sich die Abgas-Affäre auf alle großen deutschen Autohersteller aus. Mitunter geht es nun auch um den Verdacht der Bildung eines Kartells. Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW sind betroffen. Wir haben für Sie hier alle Hintergründe und Informationen über den wirtschaftspolitischen Skandal. Informationen und Tipps finden betroffene Autofahrer hier. Alexander Dobrindt in Diesel-Affäre unter Beschuss: Kungelei mit Auto-Industrie? Auf einem Diesel-Gipfel hatte sich die Software-Lösung durchgesetzt.

Wer hat Schuld am Abgasskandal von VW? Diese Frage stellt sich nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch der Konzern selbst. Die Wolfsburger geben sich sichtlich Mühe, die Manipulation der Abgaswerte aufzuklären und die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Im Zuge dieser Aufklärungsarbeit sind offenbar etwa ein Dutzend Mitarbeiter beurlaubt worden. Das meldet "manager-magazin.de".

Klare Worte: Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hat in einem Interview mit der BBC den Verantwortlichen für die Abgas-Manipulationen des VW-Konzerns ein "kriminelles" Vorgehen vorgeworfen. Die obersten Aufseher von Volkswagen wollen heute über erste Ergebnisse aus den konzerninternen Ermittlungen beraten. Noch unklar ist, ob im Anschluss an die voraussichtlich in Wolfsburg stattfindende Sitzung mit einer Erklärung zu rechnen ist.

Testverfahren unter realistischen Bedingungen - dafür setzt sich der Europaabgeordnete Markus Pieper (CDU) als Mitglied des Verkehrsausschusses in Brüssel seit Jahren ein. Durch den VW-Skandal hofft er, ein entsprechendes Gesetz schnell auf den Weg bringen zu können. Gleichzeitig warnt er davor, den Konzern unter Generalverdacht zu stellen. Ein Gespräch über die Folgen der geschönten Abgaswerte.

VW-Abgas-Skandal: Winterkorn-Nachfolger steht fest.

Porsche-Chef Matthias Müller wird neuer Vorstandschef von VW.

Abgas-Skandal: Konzern zieht weitere personelle Konsequenzen.

Am Mittwoch ist Martin Winterkorn als Vorstandschef von VW zurückgetreten und hat damit die Verantwortung für die Abgas-Affäre übernommen. Noch steht nicht fest, wie viel der Autokonzern dem scheidenden Chef an Abfindung bezahlt. Offenbar stehen Winterkorn fast 30 Millionen Euro zu - allein aus Pensionsansprüchen.

Die Abgas-Affäre bei VW hat die Ära Winterkorn jäh beendet. Vor der Aufsichtsratssitzung am Freitag wird die Nachfolge nicht entschieden. Doch längst sind Namen in der Welt. Aber ist wirklich nur VW betroffen? Die Grünen fordern Prüfungen auch bei anderen Herstellern.

Der Schlamassel ist angerichtet. Der Abgas-Skandal trifft Volkswagen frontal. Der Imageschaden ist gewaltig - weltweit. Dem Weltkonzern drohen riesige Verluste. Außer, er gewinnt bei den Kunden Vertrauen zurück. Wie das gehen kann? Und was VW im Krisenmanagement unbedingt vermeiden sollte? Antworten eines PR-Profis.

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei VW betrifft nicht nur den Wolfsburger Konzern, sondern die deutsche Industrie als Ganzes. Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Im Interview mit gmx.de/web.de erklärt er, warum das Image von VW untrennbar mit der Marke "Made in Germany" verknüpft ist - und wie die deutschen Automobil-Unternehmen jetzt handeln müssen, um neues Vertrauen aufzubauen.

Der Volkswagen-Konzern erlebt die schwerste Schmach seiner jüngeren Geschichte. In den USA sollen vorsätzlich Abgas-Werte manipuliert worden sein. Wer trägt dafür die Verantwortung? Und müssen die Mitarbeiter in Deutschland um ihre Jobs bangen? Fragen und Antworten zum VW-Desaster.