Mit dieser Nachricht wird die Abgasaffäre um VW in ein völlig neues Licht gerückt: US-Forscher haben errechnet, wie viele Menschen durch den erhöhten Schadstoffausstoß sterben könnten. Das Ergebnis ist erschreckend.

Wie die Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Eilte-Universität Harvard ausgerechnet haben, werden die von der VW-Abgas-Skandal betroffenen Wagen bis 2016 genug zusätzliche Schadstoffe in die Luft gepumpt haben, um direkt zum Tod von etwa 60 Menschen allein in den USA beizutragen. Die Forscher rechnen zudem damit, dass noch weitere 130 dazu kommen, da es noch bis Ende 2016 dauern wird, bis sämtliche VW-Diesel-Fahrzeuge mit ordnungsgemäßer Abgasreinigung ausgestattet sind.

Die Forscher gehen davon aus, dass rund elf Millionen VWs und Audis von dem Abgasskandal betroffen sind. 482.000 davon wurden zwischen 2008 und 2015 in den USA verkauft. Damit ergibt sich für die Forscher eine Menge von 36.700 Tonnen an zusätzlichen Stickoxiden, die zusätzlich in die Luft gepumpt wurden.

Stickoxide können unter anderem Auslöser von Atemwegsproblemen und Herzkrankheiten sein. (ska)

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