Sehen Sie hier die faszinierenden Gewinnerfotos des jährlich stattfindenden Wettbewerbs "Astronomy Photographer of the Year"!

Platz zwei der Kategorie "People and Space" erreichte dieses Bild von Andrew White. Auf einzigartige Weise stellt es den unwirklichen Kontrast einer alltäglichen Szene in England und des Sternenhimmels dar. Interessant ist auch die ausgeschaltete Straßenlaterne: Vielleicht ein Hinweis darauf, dass wir uns der Gewöhnung an unsere doch so faszinierende Umgebung entziehen können?
Foto oder Gemälde? Diese unwirklich erscheinende Aufnahme eines englischen Fotografen zeigt einen der meistfotografierten Bäume des Northumberland Nationalparks vor der winterlichen Milchstraße. Der Fotograf wartete über 14 Stunden am Aufnahmeort, um dieses perfekte Foto schießen zu können.
In der Kategorie "Aurorae" - Polarlichter, konnte dieses Foto, das aus ungewöhnlicher Perspektive Astronomie und Nordlichter gleichzeitig festhält, den ersten Platz belegen...
...dicht gefolgt von diesem strahlenden Nachthimmel über dem Castlerigg Stone Circle, einem der größten Steinkreise Englands, der hier durch die hinter den Bergen hervorsstrahlenden Polarlichter ganz besonders in Szene gesetzt wird.
Die Lofoten im Norden Norwegens bei Mond- und Polarlicht- eingefangen vom Dänen Mikkel Beiter.
Ungefähr 26 Millionen Lichtjahre von uns entfernt befindet sich diese Spiralgalaxie. Besonders faszinierend an diesem Motiv, das in der Kategorie Galaxien den ersten Platz belegte, ist das Farbspektrum: Ältere Sterne erscheinen gelb bis rötlich; weniger alte blau-weißlich.
Dieser fast 200 Lichtjahre von uns entfernte Stern namens Mirach bildet die Mitte des Sternbilds Andromeda, das auf der Nordhalbkugel beinahe das ganze Jahr sichtbar ist. Mirach ist beinahe symmetrisch von zwei hier gut sichtbaren Kugelsternhaufen umgeben.
1798 wurde dieser offene Sternhaufen (im Bild eher rechts) mit dem Namen NC6939 entdeckt. 2018 fing César Blanco ihn auf diesem faszinierenden Bild ein. Aber nicht nur das: Auch eine Galaxie und eine Supernova, bei der ein Stern kurz vor seinem Erlöschen hell aufleuchtet, sind hier zu sehen. Um eine so detaillierte Aufnahme zu erhalten, wurden die Daten, aus denen dieses Bild entstand, über mehrere Tage aufgenommen.
Nicht nur Sterne und Galaxien sondern auch der Mond wurden für diesen Wettbewerb fotografiert. Auf diesem Negativ lassen sich wenig konstrasthafte Details wie beispielsweise Krater sehr viel besser erkennen als auf einer normalen Fotografie.
Auf diesem faszinierenden Bild lässt sich eine Sonnenfinsternis erkennen. Durch bestimmte Kameratechnologien sieht man sogar Details des Mondes,. Mit dem bloßen Auge wären sie bei einer Sonnenfinsternis durch die Helligkeit der hinter dem Mond hervorstrahlenden Sonne nicht erkennbar.
"From the Dark Side"- So heißt dieses Bild, auf dem der ungarische Fotograf László Francsics den morgendlichen Halbmond einfangen konnte.
Eine totale Sonnenfinsternis verdunkelte im August 2017 den Hinmel. Aber nicht nur der Lichtkranz der Sonne erhellt dieses Bild: Auch den blau leuchtenden Stern Regulus - der sogenannte kleine König - und den rot erscheinenden Mars können Sie hier sehen.
Auf diesem feurigen Bild lassen sich detailliert die Strukturen der Sonnenoberfläche erkennen - kurz nach einer Sonneneruption. Dabei wird Materie mit bis zu 1000 km/s von der Sonne weg katapultiert.
Ein aktives Gebiet der Sonne ist eine Zone mit einem besonders starken Magnetfeld. In diesen Gebieten können sogenannte Sunspots entstehen, die sich auf diesem Bild als dunkle Flecken erkennen lassen.
In der Kategorie "Planeten, Kometen und Asteroide" konnte sich Martin Lewis aus England, der schon seit Kindheitstagen ein großes Interesse für Astronomie hegt, nicht nur den ersten...
...sondern auch den zweiten Platz sichern. Diese Reihe an Planeten unseres Sonnensystems nahm er über den Zeitraum eines Jahres aus seinem eigenen Garten auf.
Aber auch eine Fotografie eines erst 2016 entdeckten Kometen machte auf sich aufmerksam. Der Komet hatte im Mai diesen Jahres seine der Sonne am nächsten gelegene Position erreicht.
Über dem mystischen Nebel, der hier die Landschaft bedeckt, konnte im Februar 2018 durch eine über mehrere Stunden reichende Bildersequenz ein Sternenpfad über den Stadtlichtern eingefangen werden.
Diese Mondfinsternis wurde mit einer bestimmten Fototechnik aufgenommen: Innerhalb von 4 Stunden machte der Fotograf ungefähr 1000 Bilder. Auf dem Endergebnis ist die Farbveränderung des Mondes vor, während und nach der Eklipse zu sehen.
Kaum zu glauben, dass dieses Foto nachts entstand. Die Meeresstraße Limfjord in Dänemark wird hier aber tatsächlich bei Mitternacht erhellt. Im Sommer werden die Nächte in Europas Norden gar nicht mehr ganz dunkel, da die Sonne nur bis knapp unter den Horizont sinkt und die Abenddämmerung so direkt in den Morgen übergeht.