Während manche Gurken im Supermarkt in Plastik eingeschweißt sind, werden andere ohne Verpackung verkauft. Aber warum ist das eigentlich so?

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Beim Einkaufen versuchen viele Verbraucher, unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Doch noch immer gibt es in Obst- und Gemüseabteilungen von Supermärkten und Discountern zahlreiche Artikel, die zusätzlich in Plastik eingepackt sind.

Besonders verwunderlich: In vielen Märkten sind ausgerechnet die Bio-Gurken in Folie eingeschweißt, während das konventionelle Produkt unverpackt angeboten wird.

Plastik hilft bei der Unterscheidung

Verbraucher müssen im Handel konventionelles Obst und Gemüse eindeutig von Bio-Produkten unterscheiden können. Das schreibt eine EU-Verordnung vor. Aus diesem Grund sind in vielen Supermärkten die Bio-Gurken in Folie eingeschweißt, damit Kunden diese nicht mit herkömmlichen Gurken verwechseln.

Doch warum sind ausgerechnet die Bio-Produkte in Plastik verpackt? Gurken aus ökologischem Anbau werden nach wie vor seltener verkauft, dadurch fällt auch der Plastikmüll geringer aus.

Allerdings sind viele Supermärkte längst auf der Suche nach alternativen Kennzeichnungen, um unnötigen Verpackungsmüll einzusparen. So bieten einige Läden mittlerweile Avocados und Süßkartoffeln mit einem natürlichen Label an, dem sogenannten "Natural Branding".

Bei dieser Methode wird die Kennzeichnung mithilfe eines Laserverfahrens auf das Produkt aufgetragen. So können Lebensmittel auch ohne Verpackung auf einen Blick unterschieden werden.

Tipp: Wer auf dem Markt oder in Bio-Supermärkten einkauft, findet in der Regel nur unverpackte Gurken.  © 1&1 Mail & Media / CF

In Paketen findet man sie besonders häufig: Tütchen mit dem Aufdruck Silica-Gel. Doch welchen Sinn und Zweck haben diese eigentlich und lassen sie sich noch für irgendetwas verwenden?