Wenn eine Mineralwasserflasche länger gelagert wurde, verändert die Flüssigkeit zunehmend ihren Geschmack. Da stellen sich viele die Frage, ob sie das Getränk auch nach Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums überhaupt noch trinken sollten. Kann Mineralwasser schlecht werden?

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Ein Mindesthaltbarkeitsdatum ist für alle Lebensmittel vorgeschrieben, so auch für natürliches Mineralwasser. Bei Glasflaschen wird in der Regel ein Mindesthaltbarkeitsdatum von zwei Jahren angegeben, bei PET-Flaschen ist es ein Jahr. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Wasser nach Ablauf der Frist nicht mehr genießbar ist.

Mineralwasser ist auch nach Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums bedenkenlos trinkbar, teilt die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser mit. Das liegt daran, dass die Kohlensäure die Flüssigkeit konserviert und somit beinahe unbegrenzt haltbar macht. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass bei einer abgelaufenen Flasche auch der Verschluss unversehrt ist.

Mit diesen Produkten machen selbst kleine Veränderungen einen großen Unterschied.

Warum schmeckt Wasser teilweise säuerlich?

Aber auch wenn Mineralwasser nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht schlecht wird, können danach Veränderungen im Geschmack auftreten. Da Plastikflaschen durchlässiger sind als Glas, kann hier mit der Zeit Sauerstoff eindringen und die Kohlensäure entweichen. Darunter leidet zwar der Geschmack, auf die Gesundheit hat dies aber keinen Einfluss.

Allerdings: Wenn ungeöffnete PET-Flaschen zu lange in der Sonne stehen, erhitzt sich das Material und hormonähnliche Chemikalien können ins Wasser gelangen. Das haben Forscher der Goethe-Universität herausgefunden.

Über das Getränk nehmen wir nur eine recht geringe Dosis auf, dennoch könnten diese Stoffe gesundheitsschädlich sein. Wie sich ein Verzehr langfristig auswirkt, wurde noch nicht ausreichend erforscht.

Wenn geöffnetes Wasser teilweise ein wenig säuerlicher schmeckt, liegt das meistens daran, dass sich die Zusammensetzung der Flüssigkeit geändert hat. Aus der Luft nimmt Mineralwasser Kohlenstoffdioxid auf, ein Teil der Flüssigkeit verändert sich in Kohlensäure und der pH-Wert des Wassers sinkt.

Nachhaltig zu leben ist gar nicht so schwer. Schon kleine Veränderungen können einen großen Unterschied machen.

Geöffnetes Wasser schnell verbrauchen

Wenn Sie eine Flasche geöffnet haben, sollten Sie diese möglichst innerhalb weniger Tage verbrauchen. Mit dem Öffnen gelangen auch Mikroorganismen ins Innere der Flasche, darunter können auch krankmachende Bakterien sein.

Deswegen sollten auch nie mehrere Personen aus derselben Flasche oder demselben Glas trinken. So können verschiedene Erreger, die sich an der Flaschenöffnung oder am Glasrand befinden, auf das Gegenüber übertragen werden.

In der Flasche vermehren sich die Mikroorganismen vor allem, wenn das Wasser an einem hellen und warmen Ort steht. Deswegen empfiehlt sich die Lagerung im Kühlschrank. Wenn das Mineralwasser bereits zu lange geöffnet ist, freuen sich sicherlich Ihre Pflanzen über die Flüssigkeit. (ff)

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