Die Geburt eines Berggorilla-Babys hat im ostafrikanischen Uganda freudige Aufregung ausgelöst. Das Weibchen Businza habe in der vergangenen Woche ein Junges geboren, teilte die ugandische Tourismusbehörde am Dienstag mit.

Es ist der dritte Nachwuchs seit Ende August für die vom Aussterben bedrohten Tiere. Das Geschlecht des Gorilla-Babys sei noch unbekannt, sagte der Sprecher der ugandischen Naturschutzbehörde (UWA), Jossy Muhangi. Ein sogenannter Silberrücken, der männliche Anführer der Gorilla-Familie, beschütze den Nachwuchs streng.

Von den zu den Menschenaffen zählenden Berggorillas gibt es nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) nur mehr rund 880 Exemplare. Die von der IUCN als gefährdet eingestufte Art lebt in den ostafrikanischen Ländern Uganda, Ruanda und Kongo. Sie können bis zu 1,70 Meter groß und bis zu 260 Kilo schwer werden.

Berggorillas sind Teil des Tourismus

"Die Geburt des Gorilla-Babys ist eine gute Nachricht für das Land und zeigt die Bemühungen der ugandischen Regierung im Artenschutz", sagt Vien Lyazi, Sprecherin des Tourismusministeriums. Die einzigartigen Begegnungen mit Berggorillas unterstützen auch die Tourismusindustrie in Uganda. Rund 1,3 Millionen Menschen besuchen das Land - nicht zuletzt wegen der Gorillas.  © dpa