Irrtümer, Fehlprognosen, Ignoranz: Das sind die größten Technik-Irrtümer

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Ginge es nach manch einem Fachmann, gäbe es nur eine Million Autos oder 5.000 Kopierer auf der Welt. Erdöl würde nicht gebraucht und das iPhone würde kein Mensch kaufen. Das sind die größten Fehleinschätzungen der Technikgeschichte.

"Was veranlasst Sie zu der Annahme, dass ein Schiff gegen den Wind und gegen die Strömung segeln könnte, wenn man nur ein Feuer unter Deck anzünde? Ich habe keine Zeit, mir so einen Unsinn anzuhören." Das sagte Napoleon Bonaparte über Robert Fultons in Brest erprobtes Dampfschiff Nautilus, 1805.
"Das Erdöl ist nur eine nutzlose Absonderung der Erde – eine klebrige Flüssigkeit, die stinkt und in keiner Weise verwendet werden kann." : Das war die Meinung der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, 1806.
"Eisenbahnfahrten bei hoher Geschwindigkeit sind unmöglich, weil die Passagiere aus Atemnot sterben würden." Das sagte Dr. Dionysos Lardner, irischer Physiker und Mathematiker, 1830.
"Die Erfindung hat so viele Mängel, dass sie nicht ernsthaft als Kommunikationsmittel taugt. Das Ding hat für uns keinen Wert." Memo der Western Union Financial Services zur Erfindung des Telefons 1876. (Im Bild eine k.u.k.-Telefonvermittlung 1910).
"Wenn die Pariser Weltausstellung vorbei ist, wird das elektrische Licht ausgehen und wir werden nie mehr davon hören." - Oxford-Professor Erasmus Wilson, 1878.
"Es wird Kriege unmöglich machen." - Hiram Maxim, Erfinder des Maschinengewehrs über seine Erfindung 1893.
"Alles, was erfunden werden kann, ist bereits erfunden worden." - Charles H. Duell, der Direktor des amerikanischen Patentamtes, 1899.
"Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten - allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren." - Gottlieb Daimler, Erfinder und Automobil-Pionier, 1901.
"Das Radio hat überhaupt keine Zukunft." - Lord Kelvin, Mathematiker und Erfinder, 1910.
"Flugzeuge sind interessante Spielzeuge, haben aber keinerlei militärischen Wert." - Marschall Ferdinand Foch, französischer Militärstratege, 1911.
"Wer zum Teufel, will denn Schauspieler sprechen hören?" - Harry M. Warner, Chef von Warner Brothers, 1927.
"Es wird niemals ein größeres Flugzeug geben." - Ein Boeing-Ingenieur nach dem ersten Flug mit der zweimotorigen Boeing 247 für zehn Passagiere anno 1932.
"Es gibt nicht das geringste Anzeichen, dass wir jemals Atomenergie entwickeln können." - Albert Einstein, Entdecker der Relativitätstheorie, 1934.
"Eine Rakete wird niemals die Erdatmosphäre verlassen können." - New York Times, 1936.
"Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt." - Thomas J. Watson Senior, Gründer und Chef von IBM, 1943.
"Der Fernseher wird sich auf dem Markt nicht durchsetzen. Die Menschen werden sehr bald müde sein, jeden Abend auf eine Sperrholzkiste zu starren." - Darryl F. Zanuck, Chef der Filmgesellschaft 20th Century Fox, 1946.
"Das weltweite Potenzial für Fotokopierer liegt bei maximal 5.000 Geräten." Das dachte IBM, 1959.
"Wir sind 60 Jahre ohne Fernsehen ausgekommen und werden es weitere 60 Jahre tun." - Avery Brundage, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, 1960.
"Es gibt so gut wie keine Chance, dass Kommunikations-Satelliten für bessere Telefon-, Telegrafen-, Fernseh- oder Radiodienste genutzt werden." - T.A.M. Craven, bis 1956 Kommissar der staatlichen Kommunikationsbehörde der USA, 1961.
"Der Begriff ist interessant und gut ausgedacht, aber um eine bessere Note als C zu verdienen, muss die Idee möglich sein." Ein Yale-Professor zur Seminararbeit über einen "zuverlässigen Nachtzustelldienst" eines gewissen Frederick W. Smith Anfang der 1960er Jahre. 1971 gründete dieser FedEx.
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