Stellen Sie sich vor, Sie öffnen den Wasserhahn und plötzlich füllt sich das Waschbecken mit pinkem Wasser – so geschehen im kleinen kanadischen Ort Onoway, nahe Edmonton. Trotz des Schocks für die Einwohner der Stadt, stellte sich der unerwünschte Wasserzusatz später als verhältnismäßig ungefährlich heraus.

Die rund 1.000 Einwohner der kleinen kanadischen Stadt Onoway staunten am 7. März nicht schlecht. Beim Öffnen ihrer Wasserhähne sprudelte ihnen anstatt klarem Leitungswasser eine pinke Brühe entgegen. Das berichtet der kanadische Sender "CBC News".

Mehrere Menschen hielten den Vorfall auf Fotos fest und posteten diese später in den sozialen Netzwerken.

Da es seitens der Stadt keinen Hinweis gab, ob das pinke Wasser schädlich ist, war die Verunsicherung unter der Bevölkerung zunächst groß – doch schließlich gaben die Behörden Entwarnung

Ursache war Desinfektionsmittel

Ursache für die pinke Färbung sei die Chemikalie Kaliumpermanganat gewesen. Der Stoff wird als Desinfektionsmittel eingesetzt und wurde in diesem Fall zur Reinigung des Wassersystems verwendet. Anscheinend habe ein Ventil nicht richtig geschlossen, deswegen sei die Chemikalie zunächst weiter in die Wasserversorgung gepumpt worden, wie die Stadt mitteilte. Derzeit werde das Wassersystem noch einmal komplett überprüft.

Eine Gefährdung für die Bevölkerung habe demnach nicht vorgelegen. Entgegen der Beteuerungen der Behörden war es sicherlich gut, dass die Menschen wegen der auffälligen Färbung vorsichtig mit dem Wasser umgingen. Bei der Chemikalie handelt es sich um Kaliumpermanganat. Dieses kann bei Berührung Hautreizungen auslösen und sollte nicht geschluckt werden.

Der pinke Spuk dauerte laut den Anwohnern nicht lange. Bereits einige Minuten laufendes Wasser hatten die Leitungen in den Häusern wieder gereinigt.

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