Chile: Border Collies forsten Wälder auf

Kommentare22

Waldbrände haben in Chile verheerende Spuren hinterlassen. Eine junge Frau und ihre drei Hunden arbeiten nun auf ungewöhnlichem Weg an der Wiederaufforstung.

Wo früher dichter Wald war, stehen nur noch verbrannte Stämme. Die Hunde sollen das ändern, indem sie einfach durch das Gebiet rennen.
Den Vierbeinern werden kleine Rucksäcke umgeschnallt, die mit Samen gefüllt sind. Wenn sie durch den Wald rennen, werden sie so verteilt und können sprießen.
Die Hunde lieben ihre Arbeit. "Für sie ist es wie ein Ausflug aufs Land", erzählt Torres dem Magazin "Mother Nature Network".
Die Samen kauft Torres von ihrem eigenen Geld, die Hunde sind bereits sechs Monate unterwegs gewesen. Das Projekt wird nun weitergeführt.
Das Feuer hatte 2017 große Zerstörung angerichtet und eine halbe Million Hektar Wald vernichtet. Elf Menschen waren dabei ums Leben gekommen.
Etwa dreißig Kilometer laufen die Vierbeiner an einem Tag und verteilen so die Samen über ein großes Gebiet. Als Dank für ihre Arbeit gibt es jede Menge Leckerlies.
Die ganze Rennerei hat sich mittlerweile ausgezahlt: "Wir haben schon Ergebnisse in der Verbesserung der Flora und Fauna gesehen", sagt Torres gegenüber "Mother Nature Network".