Osterbräuche aus aller Welt

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Wie skurril manche Nationen ihre Osterfeiertage verbringen und warum das philippinische Fest so abschreckend ist, sehen Sie hier.

Die französischen Kinder bekommen ihre Geschenke nicht vom Osterhasen sondern den Osterglocken. Der Legende nach wuchsen den Glocken über Ostern Flügen und sie flogen nach Rom. Als sie zurückkamen, brachten sie Geschenke für die Kinder mit.
Italien: In Canosa gibt es am Ostersamstag eine Prozession zu Ehren der Jungfrau Maria. Die Statue der Jungfrau wird vorweggetragen und ihr folgen rund 350 Frauen die ganz in schwarz gekleidet sind.
Philippinen: In einem umstrittenen Karfreitagsritual lassen sich in einigen Dörfern Menschen an Kreuze nageln. Sie betrachten das als Sühne für Sünden, die katholische Kirche verurteilt das Ritual.
Schweden: Kinder verkleiden sich mit langen Röcken und Kopftüchern als "Påskäring" (Osterweiber) und ziehen von Haus zu Haus, um Süßes zu sammeln und selbstgemalte Osterkarten zu verteilen.
Korfu: Hier wird Ostern laut und chaotisch. Jedes Jahr sammeln die Anwohner Töpfe und andere Tonwaren, nur um sie an Ostern aus dem Fenster zu werfen. Dies soll für reiche Ernten sorgen, da die Ernte dann in neuen Töpfen gesammelt wird.
In Australien gelten Hasen als Plage. Deswegen wurde 1991 der Kaninchennasenbeutler als Ersatz für den Osterhasen eingeführt. Die vom Aussterben bedrohten Tierchen sind mindestens genauso niedlich.
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