Die Preise für Vanille steigen weiter. Vernichtete Ernten und die gestiegene Nachfrage in der Nahrungsmittel- und Konsumgüterproduktion treiben die Preise in neue Rekordhöhen.

Der Vanillepreis klettert auf einen neues Rekordhoch. Wie der "Kurier" berichtet ist das Gewürz aktuell so teuer wie nie. Für ein Kilo zahlt man 700 bis 800 Euro. Vor wenigen Jahren kostete das Kilo noch rund 30 Euro.

Schon im Mai war der Preis auf 500 Euro gestiegen. Im Sommer war der Weltmarktpreis bereits bei 600 Euro pro Kilo angelangt. Zum Vergleich: Der Silberpreis liegt zur Zeit bei etwa 450 Euro pro Kilogramm.

Mehrere Ursachen für Preissteigerung

Mehrere Gründe führen zu der derzeitigen Preisexplosion. So zerstörte ein Tropensturm auf Madagaskar, das vier Fünftel des Weltbedarfs abdeckt, einen Großteil der Ernte. Auf der Insel wird zudem die beliebte Bourbon-Vanille angebaut.

Auch die gestiegene Nachfrage treibt die Preise nach oben. Immer mehr Hersteller setzen auf natürliche Inhaltsstoffe und ersetzen synthetisches Vanille-Aroma durch die echte Schote.

Vanille wird nicht nur in der Nahrungsmittelproduktion für Eiscreme, Pudding, Kuchen oder Kekse verwendet, sondern auch für Duftstoffe, Körperlotionen, Shampoos oder Raumdüfte. (mhe)

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