Stephen Hawking: Das Leben des Genies in Bildern

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Stephen Hawking ist der Beweis dafür, dass ein Mensch ein erfülltes und aufregendes Leben führen kann, wenn er sich durch Schicksalsschläge nicht entmutigen lässt. Zum Geburtstag des Star-Physikers ein Rückblick in Bildern.

Fällt der Name Stephen Hawking, hat man sofort ein Bild im Kopf: Ein Mann, der in schräger Haltung im Rollstuhl sitzt. Ein Physiker von Weltruf. 2009 erhält er die „Medal of Freedom“, die höchste Ehrung der USA.
Hawking, geboren am 8. Januar 1942 in Oxford, sitzt seit 50 Jahren im Rollstuhl. Grund ist ALS, eine Erkrankung des Nervensystems. Nach einem Luftröhrenschnitt hat der Brite 1985 auch die Fähigkeit zu sprechen verloren.
Ausdrücken kann sich Hawking auch ohne Stimme. Er kommuniziert über seine Wangen- und Augen-Bewegungen. Die Signale werden an einen Sprachcomputer übertragen. Der roboterhafte Klang gilt als gewolltes Markenzeichen.
Bis 2009 hat Hawking einen der renommiertesten Lehrstühle der Welt inne: den Lucanesischen Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Cambridge. Zu seinen Vorgängern zählt unter anderem Sir Isaak Newton.
Neben seiner Lehrtätigkeit nimmt sich Hawking Zeit für Veröffentlichungen, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche. Auch Kinderbücher mit seiner Tochter Lucy (Bild) sind dabei. So wird er zum Physik-Star.
Weltruhm erlangt seine Arbeit zu Schwarzen Löchern. Hawking erkennt, dass die Löcher auf Dauer erlöschen, indem sie Strahlung abgeben. Später muss er diese Theorie allerdings teilweise revidieren.
Die sogenannte „Hawking-Strahlung“ bringt ihm einen Platz in der „Royal Society“ ein. Mit kaum 35 Jahren zählt Hawking damit zu den führenden Gelehrten seiner Zeit. Und er weiß das öffentlichkeitswirksam zu nutzen.
Mit „Der Schlüssel zum Universum“ gibt ihm die BBC Ende der 1970er Jahre eine eigene Sendung. Und nicht wenige glauben, Hawking werde die Menschheitsrätsel lösen. Wer, wenn nicht er? Viele weitere TV-Auftritte folgen.
Hawkings „Eine kurze Geschichte der Zeit“ (1988) wird zum Bestseller. Millionenfach verkauft Hawkings auch mehrere Adaptionen und verarbeitet hier seine Grundgedanken zu Urknall, Raum und Zeit.
Hawking ist zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Ehefrau Jane Wilde hat er drei Kinder. Die Ehe mit Elaine Mason, seiner ehemaligen Krankenschwester, wird 1995 geschlossen (Bild) und 2006 geschieden.
Das Universum begeistert den Astrophysiker nicht nur beruflich, am liebsten würde er selbst dorthin. Mehrfach verschafft sich Hawking zumindest einen Vorgeschmack: Bei Parabelflügen erlebt er die Schwerelosigkeit.
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