Kometen sorgen für ein funkelndes Spektakel im Nachthimmel

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Die bekanntesten Meteorströme sorgen jedes Jahr zur gleichen Zeit für ein funkelndes Spektakel am Nachthimmel: In Augustnächten sieht man die Perseiden, im November sind es die Leoniden und im Dezember die Geminiden, die die Sterngucker erfreuen.

Die bekanntesten Meteorströme sorgen jedes Jahr zur gleichen Zeit für ein funkelndes Spektakel am Nachthimmel: In Augustnächten sieht man die Perseiden, im November sind es die Leoniden und im Dezember die Geminiden, welche die Sterngucker erfreuen.
Hier zischt eine Sternschnuppe durch den klaren Nachthimmel über der Nordsee.
Wenn die Erde eine Kometenbahn kreuzt, verglühen die Partikel aus dem Kometenschweif in der Erdatmosphäre und sind als leuchtende Sternschnuppen zu sehen.
Für einen guten Blick auf einen Sternschnuppenstrom sind gutes Wetter und möglichst gar keine künstlichen Lichtquellen optimal.
Die Partikel, die das Lichtspektakel am Himmel erzeugen, sind nur einen Millimeter bis einen Zentimeter groß.
Die meisten Sternschnuppen sind in der Mitte ihres Aktivitätszeitraums zu sehen. Bei den Leoniden ist das um den 17. November der Fall, der Perseidenschauer hat seinen Höhepunkt um den 12. August herum.
In der Nacht zum 13. August 2015 waren über Pilsum in Niedersachsen die Bedingungen für die Beobachtung der Sternschnuppen sehr gut.
Von der Erde aus gesehen, scheinen alle Sternschnuppen eines Schauers aus dem gleichen Punkt am Himmel zu kommen. Ihr Name ergibt sich daher meistens aus dem Sternbild, das in diesem Punkt liegt. Die Perseiden regnen aus dem Sternbild Perseus herunter, die Leoniden aus dem des Löwen.
Sternschnuppen faszinieren die Menschen schon lange: Die ältesten Aufzeichnungen über die Beobachtung des Perseidenstroms stammen aus China und sind 2.000 Jahre alt.
Der Volksmund sagt, dass man sich etwas wünschen darf, wenn man eine Sternschnuppe entdeckt.
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